„Mehr als eine Ausstellung: Rund 100 Gäste beim Tag der Toleranz im Hause der Polizei Hamburg!“
Im Rahmen des Internationalen Tags der Toleranz 2025, der 1995 von der UNESCO ins Leben gerufen wurde, fand am 17. November 2025 eine ganz besondere Veranstaltung in der Akademie der Polizei Hamburg statt. Initiiert vom IDDF, in Zusammenarbeit mit dem BMDA und der PÖA, und mit Unterstützung des Polizeivereins, kamen über 100 Gäste zusammen – darunter wichtige Partner aus der Zivilgesellschaft, Politik und Behörden –, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rassismus zu setzen und die Vielfalt zu feiern.
Die Veranstaltung stand im Einklang mit unserer Verpflichtung zur Charta der Vielfalt, die wir als Organisation unterzeichnet haben. Diese Charta verpflichtet uns, aktiv für Vielfalt und gegen Diskriminierung einzutreten. Es ist unsere Verantwortung, Projekte wie den Internationalen Tag der Toleranz zu initiieren, die ein klares Bekenntnis zu den Werten der Charta darstellen.
Kunst für den Dialog: Brücken bauen gegen Diskriminierung
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine beeindruckende Ausstellung von Kunstwerken, die während der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2025 entstanden sind. Fünf Organisationen, die sich gegen verschiedene Formen von Rassismus einsetzen, hatten jeweils eine Kunstplatte gestaltet. Die zentrale Botschaft? Eine Brücke als Symbol für Verbindung, Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, Diskriminierung zu bekämpfen.
Von Antisemitismus über Antiziganismus bis hin zu Anti-Schwarzem und Anti-Muslimischem Rassismus – jede Organisation brachte ihre eigene Perspektive in das Kunstprojekt ein. Aber der wahre Clou: Die Brücke, die in jedem Werk zu finden war, verband nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die unterschiedlichen Ansätze gegen Rassismus. So entstanden Werke, die zum Nachdenken anregen und den Dialog über die verschiedenen Facetten von Diskriminierung fördern.
Ein Raum für Austausch und Zusammenarbeit
Was diese Veranstaltung besonders machte, war der intensive Austausch zwischen ca. 100 Gästen aus allen Bereichen der Gesellschaft. In einer offenen Diskussionsrunde zum Thema „Polizei und Zivilgesellschaft – gemeinsam für ein diskriminierungsfreies und demokratisches Miteinander“ wurde klar, wie wichtig es ist, dass alle Akteure zusammenarbeiten, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Dabei standen nicht nur die Kunstwerke im Fokus, sondern auch die Menschen und Organisationen, die sich täglich gegen Rassismus engagieren.
Falk Schnabel (PL) und Dr. Andre Malick (AKLV) hielten bewegende Grußworte. Sie betonten die Wichtigkeit des Projekts und das Engagement der Polizei Hamburg für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Mit dem Fokus auf die Senatsstrategie betonte PL die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen der Polizei und zivilgesellschaftlichen Organisationen im Rahmen des Community Policings, um Vorurteile abzubauen und für ein respektvolles Miteinander einzutreten.
Der abschließende Teil der Veranstaltung bot zudem die Gelegenheit, bei einem Buffet zu netzwerken und weitere Gespräche zu führen. Auch konnten die Gäste aktiv werden und ihre Unterschrift bzw. Widmung auf einer weiteren Platte hinterlassen, die als Symbol für das gemeinsame Engagement gegen Rassismus und für Toleranz dienen soll.
Ein bleibendes Zeichen für die Zukunft
Diese Veranstaltung war nicht nur ein einmaliges Event, sondern ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zusammenarbeit, um Diskriminierungen etwas entgegensetzen zu können. Die Kunstwerke und die „Brücke“ als zentrales Symbol bleiben dauerhaft an der Akademie der Polizei Hamburg ausgestellt und erinnern uns daran, dass der Weg zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft nur gemeinsam gegangen werden kann.
Tag der Toleranz
Weitere Informationen zum Tag der Toleranz finden Sie in der Mediathek von RTL Nord sowie im OnPoint: Internationaler Tag der Toleranz - OnPoint - FHHportal
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