Zivilgesellschaft und Polizei

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Zivilgesellschaft und Polizei

Polizei im Dialog

Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir begrüßen Sie ganz herzlich auf dieser Seite der Polizei Hamburg, auf der wir Ihnen einen Eindruck von Projekten, Kooperationen und Veranstaltungen geben möchten, die an der Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft & Polizei angesiedelt sind.

Für uns als Polizei sind der Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Polizei sowie das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Polizei wesentlich. Sehr viele einzelne Fachdienststellen der Polizei Hamburg sowie natürlich eine Vielzahl an Kolleginnen und Kollegen der örtlichen Polizeikommissariate sind regelmäßig im Austausch mit unterschiedlichsten zivilgesellschaftlichen Organisationen, Institutionen sowie mit Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt. Über diese Begegnungen möchten wir auf dieser Seite schwerpunktmäßig berichten.

Fühlen Sie sich gerne eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen, sollten auch Sie Interesse an einer Dialogveranstaltung mit der Polizei Hamburg haben. Bitte beachten Sie, dass sich diese Seite noch im Aufbau befindet.

Veranstaltungen 2025

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Führung in unsicheren Zeiten: Gesellschaftliche Stabilität als polizeiliche Aufgabe – Community Policing als strategischer Baustein

Am 10.12.2025 fand das erste praxisorientiertes Seminar zum Thema Community Policing des IDDF statt, bei dem Führungskräfte aus der Polizei (gD) die Gelegenheit hatten, sich intensiv mit den Prinzipien und Methoden der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Communities aus der Hamburger Zivilgesellschaft auseinanderzusetzen. Dieses Seminar steht in Verbindung zu zwei anderen Seminaren der sog. Führungsgrundlagen zum Thema „Demokratische Resilienz“. Es handelt sich um die Module „Gefahren für die Demokratie“ und „Diversität, Antidiskriminierung, Rassismus“. Ziel des Seminars ist es, konkrete Ansätze und Strategien zu vermitteln, die die Handlungssicherheit im Umgang mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen nachhaltig stärken. Referierende sind Özlem Nas (Antirassismustrainerin, Erziehungswissenschaftlerin und stellv. Vorsitzende der Schura Hamburg), Alexander Klinnert (Leiter PK46), Annelie Molapisi (Kriminologin, FOSPOL), Dr. Miltiadis Zermpoulis (Kulturanthropologe und stellv. Leitung IDDF), Michel Hündür (Community Policing IDDF). GALERIE Das Seminar umfasst mehrere thematisch aufeinander abgestimmte Module. Zunächst wurde eine Einführung in die Grundlagen und Prinzipien des Community Policing gegeben, um die Teilnehmenden mit den wesentlichen Konzepten vertraut zu machen. Im nächsten Schritt hatten die Führungskräfte die Möglichkeit, ihre eigene Führungsarbeit mit Fokus auf Community Policing zu reflektieren und zu hinterfragen, wie sie dieses Modell in ihren eigenen Arbeitsalltag integrieren können. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Netzwerkarbeit mit Communities, bei der die Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen, Religionsgemeinden und anderen gesellschaftlichen Gruppen thematisiert wurde. Hier ging es darum, wie Polizei und Communities gemeinsam eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen können. Ein zentrales Thema des Seminars war auch die Kommunikation und das Konfliktmanagement in der Polizeiarbeit, insbesondere im interkulturellen Kontext. Führungskräfte lernten praxisorientierte Methoden, um durch gezielte Kommunikation Vertrauen zu schaffen und Konflikte zu entschärfen. Der Umgang mit kulturellen Unterschieden wurde dabei als wesentlicher Faktor für den Erfolg von Community Policing hervorgehoben. Zudem wurden Strategien zur Förderung von Vertrauen und Zusammenarbeit im transkulturellen Kontext entwickelt, die in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Best-Practice-Beispiele aus der Praxis in Europa und Deutschland veranschaulichten, wie Community Policing erfolgreich umgesetzt werden kann und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Ein Höhepunkt des Seminars war das World Café, bei dem die Teilnehmenden in kleinen Gruppen intensiv über das Thema gesellschaftliche Stabilität diskutierten. In einem einführenden Vortrag wurden die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit, insbesondere im Kontext von Polykrisen und gesellschaftlicher Fragmentierung, thematisiert. Die Teilnehmenden reflektierten, wie wichtig Vertrauen und Sicherheit für stabile Gesellschaften sind und nahmen aktiv an einer Selbst- und Fremdwahrnehmungsübung teil, die das Bewusstsein für die eigene Rolle in der Gesellschaft schärfte. Im weiteren Verlauf wurden die Hintergründe und Prinzipien von Community Policing vertieft und der Unterschied zu anderen polizeilichen Ansätzen wie „bürgernahen Beamt*innen“ und „Minority Policing“ herausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Senatsstrategie Hamburg 2030+, die als strategischer Rahmen für eine zukunftsorientierte und integrative Polizeiarbeit dient. In diesem Strategiekonzept ist gesellschaftliche Stabilität ein wichtiges Handlungsfeld. In diesem Kontext wurde auch das Community Mapping thematisiert, bei dem die Teilnehmenden ihre Kenntnisse über lokale Communities und deren Bedürfnisse vertieften. Dabei wurde ebenfalls die Rolle des IDDF im Rahmen des Community Policing erörtert und anhand von Fallbeispielen dargestellt. Am Ende des Seminars stellte PD Alexander Klinnert (Leitung PK46) einige laufende Projekte innerhalb seines Kommissariats vor, die die praktische Umsetzung von Community Policing verdeutlichten. Diese Projekte zeigen, wie durch enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und lokalen Gemeinschaften positive Veränderungen erzielt werden können. Das Seminar schloss mit einer Abschlussrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke und Erkenntnisse teilten. Es wurde deutlich, dass die Führungskräfte mit einem erweiterten Verständnis für die Herausforderungen und Chancen von Community Policing aus dem Seminar gingen und mit neuen Impulsen in ihre Praxis zurückkehren konnten.

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Chanukka-Veranstaltung 2025: Ein Abend des Lichts und des Friedens

Chanukka ist nicht nur ein Fest des Lichts, sondern auch ein Fest des Widerstands und der Hoffnung.

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SHIELDed: Gemeinsam für mehr Schutz von religiösen Einrichtungen und Communities

In einer Zeit, in der religiöse Einrichtungen und Communities immer wieder Ziel von Angriffen und Bedrohungen werden, ist es wichtiger denn je, gemeinsame Schutzstrategien zu entwickeln.

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Kooperationsprojekt für gesellschaftliche Stabilität: Ein erfolgreicher Austausch zwischen der DITIB Moschee und der Polizei Hamburg

Am Freitag, den 28. November 2025, fand ein besonders spannendes Kooperationsprojekt zwischen der Polizei Hamburg und der Mescid-i Aksa Moschee in Hamm statt.

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„Mehr als eine Ausstellung: Rund 100 Gäste beim Tag der Toleranz im Hause der Polizei Hamburg!“

Im Rahmen des Internationalen Tags der Toleranz 2025, der 1995 von der UNESCO ins Leben gerufen wurde, fand am 17. November 2025 eine ganz besondere Veranstaltung in der Akademie der Polizei Hamburg statt. Initiiert vom IDDF, in Zusammenarbeit mit dem BMDA und der PÖA, und mit Unterstützung des Polizeivereins, kamen über 100 Gäste zusammen – darunter wichtige Partner aus der Zivilgesellschaft, Politik und Behörden –, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rassismus zu setzen und die Vielfalt zu feiern. Die Veranstaltung stand im Einklang mit unserer Verpflichtung zur Charta der Vielfalt, die wir als Organisation unterzeichnet haben. Diese Charta verpflichtet uns, aktiv für Vielfalt und gegen Diskriminierung einzutreten. Es ist unsere Verantwortung, Projekte wie den Internationalen Tag der Toleranz zu initiieren, die ein klares Bekenntnis zu den Werten der Charta darstellen. Kunst für den Dialog: Brücken bauen gegen Diskriminierung Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine beeindruckende Ausstellung von Kunstwerken, die während der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2025 entstanden sind. Fünf Organisationen, die sich gegen verschiedene Formen von Rassismus einsetzen, hatten jeweils eine Kunstplatte gestaltet. Die zentrale Botschaft? Eine Brücke als Symbol für Verbindung, Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, Diskriminierung zu bekämpfen. Von Antisemitismus über Antiziganismus bis hin zu Anti-Schwarzem und Anti-Muslimischem Rassismus – jede Organisation brachte ihre eigene Perspektive in das Kunstprojekt ein. Aber der wahre Clou: Die Brücke, die in jedem Werk zu finden war, verband nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die unterschiedlichen Ansätze gegen Rassismus. So entstanden Werke, die zum Nachdenken anregen und den Dialog über die verschiedenen Facetten von Diskriminierung fördern. Ein Raum für Austausch und Zusammenarbeit Was diese Veranstaltung besonders machte, war der intensive Austausch zwischen ca. 100 Gästen aus allen Bereichen der Gesellschaft. In einer offenen Diskussionsrunde zum Thema „Polizei und Zivilgesellschaft – gemeinsam für ein diskriminierungsfreies und demokratisches Miteinander“ wurde klar, wie wichtig es ist, dass alle Akteure zusammenarbeiten, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Dabei standen nicht nur die Kunstwerke im Fokus, sondern auch die Menschen und Organisationen, die sich täglich gegen Rassismus engagieren. Falk Schnabel (PL) und Dr. Andre Malick (AKLV) hielten bewegende Grußworte. Sie betonten die Wichtigkeit des Projekts und das Engagement der Polizei Hamburg für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Mit dem Fokus auf die Senatsstrategie betonte PL die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen der Polizei und zivilgesellschaftlichen Organisationen im Rahmen des Community Policings, um Vorurteile abzubauen und für ein respektvolles Miteinander einzutreten. Der abschließende Teil der Veranstaltung bot zudem die Gelegenheit, bei einem Buffet zu netzwerken und weitere Gespräche zu führen. Auch konnten die Gäste aktiv werden und ihre Unterschrift bzw. Widmung auf einer weiteren Platte hinterlassen, die als Symbol für das gemeinsame Engagement gegen Rassismus und für Toleranz dienen soll. Ein bleibendes Zeichen für die Zukunft Diese Veranstaltung war nicht nur ein einmaliges Event, sondern ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zusammenarbeit, um Diskriminierungen etwas entgegensetzen zu können. Die Kunstwerke und die „Brücke“ als zentrales Symbol bleiben dauerhaft an der Akademie der Polizei Hamburg ausgestellt und erinnern uns daran, dass der Weg zu einer diskriminierungsfreien Gesellschaft nur gemeinsam gegangen werden kann. Tag der Toleranz Weitere Informationen zum Tag der Toleranz finden Sie in der Mediathek von RTL Nord sowie im OnPoint: Internationaler Tag der Toleranz - OnPoint - FHHportal Hashtags: #TagDerToleranz #GemeinsamGegenRassismus #KunstFürVielfalt #BrückeDerSolidarität #RassismusBekämpfen #VielfaltFördern #ToleranzLeben #InklusionJetzt #NetzwerkFürGerechtigkeit #GemeinsamStark

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Führung in unsicheren Zeiten: Gesellschaftliche Stabilität als polizeiliche Aufgabe – Community Policing als strategischer Baustein

Am 10.12.2025 fand das erste praxisorientiertes Seminar zum Thema Community Policing des IDDF statt, bei dem Führungskräfte aus der Polizei (gD) die Gelegenheit hatten, sich intensiv mit den Prinzipien und Methoden der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Communities aus der Hamburger Zivilgesellschaft auseinanderzusetzen. Dieses Seminar steht in Verbindung zu zwei anderen Seminaren der sog. Führungsgrundlagen zum Thema „Demokratische Resilienz“. Es handelt sich um die Module „Gefahren für die Demokratie“ und „Diversität, Antidiskriminierung, Rassismus“. Ziel des Seminars ist es, konkrete Ansätze und Strategien zu vermitteln, die die Handlungssicherheit im Umgang mit marginalisierten Bevölkerungsgruppen nachhaltig stärken. Referierende sind Özlem Nas (Antirassismustrainerin, Erziehungswissenschaftlerin und stellv. Vorsitzende der Schura Hamburg), Alexander Klinnert (Leiter PK46), Annelie Molapisi (Kriminologin, FOSPOL), Dr. Miltiadis Zermpoulis (Kulturanthropologe und stellv. Leitung IDDF), Michel Hündür (Community Policing IDDF). GALERIE Das Seminar umfasst mehrere thematisch aufeinander abgestimmte Module. Zunächst wurde eine Einführung in die Grundlagen und Prinzipien des Community Policing gegeben, um die Teilnehmenden mit den wesentlichen Konzepten vertraut zu machen. Im nächsten Schritt hatten die Führungskräfte die Möglichkeit, ihre eigene Führungsarbeit mit Fokus auf Community Policing zu reflektieren und zu hinterfragen, wie sie dieses Modell in ihren eigenen Arbeitsalltag integrieren können. Ein weiterer wichtiger Bestandteil war die Netzwerkarbeit mit Communities, bei der die Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen, Religionsgemeinden und anderen gesellschaftlichen Gruppen thematisiert wurde. Hier ging es darum, wie Polizei und Communities gemeinsam eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen können. Ein zentrales Thema des Seminars war auch die Kommunikation und das Konfliktmanagement in der Polizeiarbeit, insbesondere im interkulturellen Kontext. Führungskräfte lernten praxisorientierte Methoden, um durch gezielte Kommunikation Vertrauen zu schaffen und Konflikte zu entschärfen. Der Umgang mit kulturellen Unterschieden wurde dabei als wesentlicher Faktor für den Erfolg von Community Policing hervorgehoben. Zudem wurden Strategien zur Förderung von Vertrauen und Zusammenarbeit im transkulturellen Kontext entwickelt, die in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Best-Practice-Beispiele aus der Praxis in Europa und Deutschland veranschaulichten, wie Community Policing erfolgreich umgesetzt werden kann und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Ein Höhepunkt des Seminars war das World Café, bei dem die Teilnehmenden in kleinen Gruppen intensiv über das Thema gesellschaftliche Stabilität diskutierten. In einem einführenden Vortrag wurden die politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit, insbesondere im Kontext von Polykrisen und gesellschaftlicher Fragmentierung, thematisiert. Die Teilnehmenden reflektierten, wie wichtig Vertrauen und Sicherheit für stabile Gesellschaften sind und nahmen aktiv an einer Selbst- und Fremdwahrnehmungsübung teil, die das Bewusstsein für die eigene Rolle in der Gesellschaft schärfte. Im weiteren Verlauf wurden die Hintergründe und Prinzipien von Community Policing vertieft und der Unterschied zu anderen polizeilichen Ansätzen wie „bürgernahen Beamt*innen“ und „Minority Policing“ herausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Senatsstrategie Hamburg 2030+, die als strategischer Rahmen für eine zukunftsorientierte und integrative Polizeiarbeit dient. In diesem Strategiekonzept ist gesellschaftliche Stabilität ein wichtiges Handlungsfeld. In diesem Kontext wurde auch das Community Mapping thematisiert, bei dem die Teilnehmenden ihre Kenntnisse über lokale Communities und deren Bedürfnisse vertieften. Dabei wurde ebenfalls die Rolle des IDDF im Rahmen des Community Policing erörtert und anhand von Fallbeispielen dargestellt. Am Ende des Seminars stellte PD Alexander Klinnert (Leitung PK46) einige laufende Projekte innerhalb seines Kommissariats vor, die die praktische Umsetzung von Community Policing verdeutlichten. Diese Projekte zeigen, wie durch enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und lokalen Gemeinschaften positive Veränderungen erzielt werden können. Das Seminar schloss mit einer Abschlussrunde, in der die Teilnehmenden ihre Eindrücke und Erkenntnisse teilten. Es wurde deutlich, dass die Führungskräfte mit einem erweiterten Verständnis für die Herausforderungen und Chancen von Community Policing aus dem Seminar gingen und mit neuen Impulsen in ihre Praxis zurückkehren konnten.

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Sichtbarkeit und Schutz in herausfordernden Zeiten: Das IDDF auf dem CSD 2025

Am 1. August 2025 waren unsere Mitarbeiter, Björn Zenk und Michel Hündür, als Vertreter des IDDF gemeinsam mit dem BMDA am Stand der LSBTI-Dienststelle der Polizei Hamburg auf dem Christopher-Street-Day vertreten. Trotz des durchwachsenen Wetters kamen zahlreiche interessierte Bürger:innen zu unserem Stand. Besonders die kleinen Gäste zeigten großes Interesse an unserem Polizeimotorrad, während die Erwachsenen die Gelegenheit nutzten, mit uns ins Gespräch zu kommen – vor allem über Vielfalt, Akzeptanz und die wichtige Antirassismusarbeit innerhalb der Polizei Hamburg. Der Christopher-Street-Day erinnert an die Stonewall-Unruhen von 1969, ein symbolträchtiger Wendepunkt im Kampf für die Rechte und Sichtbarkeit der LSBTI-Community. Der CSD steht weltweit für Mut, Gleichstellung und gesellschaftlichen Fortschritt. Doch gerade in der heutigen Zeit, geprägt von einer europaweiten Verschärfung der Rechte von vielen Minderheiten, wird es für die LSBTI-Community immer schwieriger, sich offen zu zeigen und sichtbar zu sein. Dieser gesellschaftliche Wandel macht auch den Einsatz eines umfassenden Sicherheitskonzepts auf Veranstaltungen wie dem CSD nötig. Im vergangenen Jahr 2024 wurde etwa die Regenbogenflagge am Hamburger Rathaus durch Vandalismus beschädigt – ein trauriger Beleg dafür, dass Hass und Intoleranz weiterhin präsent sind und entschiedene Gegenmaßnahmen erfordern. Der Polizeistand auf dem CSD, organisiert von der LSBTI-Dienststelle, ist deshalb ein wichtiger Ort der Begegnung, des Dialogs und des sichtbaren Engagements für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Gemeinsam mit dem BMDA setzen wir ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt – gerade in herausfordernden Zeiten. #csd2025 #lsbti #vielfalt #antirassismus #polizeihamburg #sichtbarkeit #gleichstellung #zusammenhalt #solidarität #iddf

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Der Senat lädt ein: Empfang zum Christopher-Street-Day im Hamburger Rathaus

Am 25. Juli 2025 fand im Hamburger Rathaus ein feierlicher Senatsempfang anlässlich des Christopher-Street-Days (CSD) statt. Eingeladen hatte Senatorin Maryam Blumenthal, Präses der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke. Rund 150 Gäste aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden folgten der Einladung, darunter Aktivist:innen, Influencer:innen sowie Vertreter:innen der Staatsanwaltschaft, Feuerwehr und Polizei. Für die Polizei Hamburg waren neben der LSBTI-Dienststelle und dem BMDA auch Michel Hündür als Vertreter des IDDF anwesend. Zudem nahmen Ansprechpartner:innen von Polizei-Dienststellen anderer Bundesländer teil, die sich mit den Belangen der LSBTI-Community beschäftigen. Der Christopher-Street-Day ist weit mehr als eine bunte Parade: Er erinnert an die Stonewall-Unruhen im Juni 1969 in der Christopher Street in New York, ein wegweisendes Ereignis im Kampf für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen. Der CSD steht heute weltweit als Symbol für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichstellung. Mit seiner historischen Bedeutung und der Forderung nach gesellschaftlicher Teilhabe ist der CSD zugleich Ausdruck des langen und oft beschwerlichen Weges zu mehr Freiheit und Menschenrechten. Der Empfang im Rathaus bot den Rahmen für Reden von Senatorin Blumenthal, dem Polizeipräsidenten Falk Schnabel sowie weiteren prominenten Gästen, die die Bedeutung von Vielfalt und den Schutz der LSBTI-Community hervorhoben. Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum Netzwerken und zum Austausch über die bevorstehenden Veranstaltungen rund um den CSD. Der Senatsempfang stellte zugleich den Auftakt dar für den CSD-Stand der Polizei Hamburg, der eine Woche später auf dem CSD-Festival eröffnet wurde. Organisiert wird der Stand von der LSBTI-Dienststelle der Polizei Hamburg. Dort bietet sich die Möglichkeit, direkt mit Polizeibeamt:innen ins Gespräch zu kommen, über den Schutz der Community zu informieren und die Zusammenarbeit zwischen Polizei und LSBTI-Organisationen zu stärken. Die Präsenz der Polizei auf dem CSD ist ein wichtiges Zeichen für Offenheit, Akzeptanz und die gemeinsame Arbeit an einem diskriminierungsfreien Zusammenleben. #csd2025 #hamburg #lsbti #gleichstellung #vielfalt #polizeihamburg #netzwerken #idff #bmda #christopherstreetday

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Mehr als ein Ort des Gebets: Zu Besuch bei der DITIB-Gemeinde in Hamm

Gestern durften wir einen besonderen Einblick in das lebendige Gemeindeleben der DITIB-Moschee Mescid-i Aksa in Hamm erhalten. Im Gespräch mit dem Vorstand, vertreten durch Herrn Pala, diskutierten wir über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen sowie Zukunftsvisionen der Gemeinde. Was sofort ins Auge fällt: Die Moschee ist weit mehr als ein Ort des Gebets. Sie fungiert als zentraler Treffpunkt für hunderte Menschen – im Alltag, an religiösen Festtagen und auch bei familiären Feiern, wie Hochzeiten. An Festtagen kommen bis zu 2000 Besucher*innen zusammen, während sich zu den regelmäßigen Gebeten durchschnittlich etwa 500 Gläubige versammeln. Die Predigten werden sowohl auf Türkisch als auch auf Deutsch gehalten, um bewusst eine Brücke zwischen Tradition und Integration zu schlagen. Besonders beeindruckend war der Hinweis auf die interne Jugendgruppe „aksa.jungs“, die nicht nur regelmäßig eigene Gesprächszirkel organisiert, sondern auch aktiv an einem der ambitioniertesten Projekte der Gemeinde mitarbeitet: dem Neubau der Moschee. Auf vier Etagen entsteht derzeit ein multifunktionales Zentrum mit rund 8000 m² Nutzfläche. Aus den vergangenen Gesprächen mit den DITIB Moscheen in Bergedorf und Billstedt entstand nun die Idee, gemeinsam mit der Moschee in Hamm ein interkulturelles Projekt zwischen Polizei und Moscheegemeinden zu initiieren. Dieses soll von Begegnung, Offenheit und Dialog getragen werden und die Zusammenarbeit der drei Gemeinden stärken. Vorgesehen ist ein gemeinsames Format, z. B. direkt auf dem neuen Gelände in Hamm. Geplant sind interkulturelle Kulinarik, Austausch auf Augenhöhe und ein transparenter Blick hinter die Kulissen polizeilicher Arbeit, um Vertrauen zu fördern und neue Brücken zwischen Polizei und muslimischer Gemeinschaft zu bauen. #ditib #moschee #hamm #interkulturelldialog #jugendarbeit #religionsgemeinschaft #polizeiarbeit #begegnung #neubauprojekt #integration

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Eröffnung der Ausstellung „TIKVAH – Die Hoffnung“ in der Hamburger Meile

Am 14. Juli 2025 wurde im ReUnion JCC in der Hamburger Meile die beeindruckende Ausstellung „TIKVAH – Die Hoffnung“ des Publizisten Armin Levy feierlich eröffnet. Die Ausstellung widmet sich dem jüdischen Leben in Hamburg im Zeitraum von 2012 bis 2025 und beleuchtet Themen wie Erinnerung, Zugehörigkeit und die Bedeutung einer vielfältigen Stadtgesellschaft. Armin Levy, Gründer des Online-Magazins RAAWI – Das Magazin für jüdisches Leben in Deutschland, führte die Gäste persönlich durch die Ausstellung. Seine Perspektiven als jüdischer Publizist, Fotograf und Zeitzeuge verliehen den Exponaten eine besondere Tiefe. Die ausgestellten Fotografen, Texte und Medieninstallationen dokumentieren nicht nur jüdische Festtage, kulturelle Beiträge und Alltagsmomente, sondern thematisieren auch Herausforderungen wie Antisemitismus, Migration und das Spannungsfeld zwischen Erinnerung und Zukunft. Dialog über Vielfalt und Zusammenhalt Das IDDF war zur Eröffnung eingeladen und nutzte die Gelegenheit, sich mit zahlreichen Vertreter*innen aus Kultur, Religion und Zivilgesellschaft auszutauschen. Ein besonders inspirierendes Gespräch führten wir mit Katty Nöllenburg, einer engagierten Mediatorin und Verfechterin des interreligiösen Dialogs in Hamburg. Sie betonte die Rolle der Kunst als Brücke zwischen kulturellen Welten, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung. Ein weiterer spannender Austausch fand mit Sunny Sharma Kapoor, Vorsitzender des Zentralrats der Inder in Deutschland, statt. Als Aktivist für soziale Gerechtigkeit, Sichtbarkeit für marginalisierter Gruppen sowie kulturelle Vielfalt in Behörden, betonte er die Notwendigkeit, Repräsentation auch in Institutionen wie Polizei und Verwaltung aktiv zu fördern. Mit Christoph Feige, dem Center Manager der Hamburger Meile, diskutierten wir über erste Ideen für zukünftige Kooperationsprojekte. Ziel ist es, gemeinsam Räume für interkulturellen Dialog, künstlerische Partizipation und inklusive Stadtentwicklung zu schaffen. Ein kulturelles Zeichen für eine demokratische Stadtgesellschaft Die Eröffnung von „TIKVAH“ war mehr als nur ein kulturelles Ereignis. Sie war ein lebendiger Ausdruck dafür, wie Kunst, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Dialog ineinandergreifen können. Inmitten des Einkaufszentrums – einem alltäglichen, öffentlichen Ort – wurde bewusst ein Raum für jüdische Geschichte und Gegenwart geöffnet und somit ein kraftvolles Zeichen für Sichtbarkeit, Solidarität und Demokratie gesetzt #Tikvah #ArminLevy #Hamburg #Demokratiebildung #Vielfalt #Integration #JüdischesLeben #Kultur #Dialog #IDDF #HamburgerMeile

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Bewegung, Austausch und Demokratiebildung – mitten im Harburger Phoenixviertel

Im Rahmen der Reihe „Bewegung, Austausch und Demokratiebildung“ wurden in Harburg regelmäßig verschiedene Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Anwohner:innen angeboten. Diese fanden montags auf dem Multifunktionsfeld statt, das sich hervorragend für Sport- und Bewegungsangebote eignet. Das PK46 war eingeladen, diese Angebote an einem Nachmittag zu begleiten und hat zu diesem Zweck das IDDF um Unterstützung gebeten. Gemeinsam sind wir am 14. Juli mit einem kleinen Mitmach-Angebot zum Hermann-Krüger-Platz gefahren. Ziel war es, durch gezielte Aktivitäten und den direkten Dialog mit den Anwohner*innen das Vertrauen zwischen der Polizei und der Gemeinde zu stärken und eine positive Polizeikontakte zu ermöglichen. Der Fokus lag dabei auf der Förderung des Dialogs, der gemeinsamen Verantwortung für das Quartier und dem gegenseitigen Kennenlernen. Es wurden Teambuilding-Spiele angeboten, die mit einem Quiz zur Demokratiebildung kombiniert waren – ein Angebot, das von den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen wurde. Zudem stellten wir in einem Pavillon einen kreativen Raum zum Malen, Zeichnen und Basteln bereit. Zusätzlich standen Polizeibeamt*innen für einen offenen Dialog zur Verfügung In persönlichen Gesprächen wurden Themen wie Fairness, Respekt und soziale Verantwortung erörtert. Begleitendes Informationsmaterial vertiefte die Inhalte und unterstützte die Sensibilisierung dür demokratische Prinzipien und ein respektvolles Miteinander sowie die besondere Rolle der Polizei. Die Veranstaltung auf dem Multifunktionsfeld war öffentlich und stand allen Interessierten offen. Auch spontane Besucher*innen waren herzlich willkommen, so dass sich ein buntes Treiben zeigte mit großem Interesse für unsere Angebote. Wir freuen uns über die positive Resonanz und das erfolgreiche Miteinander von Polizei, Anwohner:innen und Jugendlichen und sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei. #bewegung #austausch #demokratiebildung #harburg #jugendliche #sport #gesundheit #teambuilding #nachbarschaft #polizei

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Alles, was geht! Karriere im Betrieb – Spannende Einblicke an der STS Lessing

Am 14. Juli 2025 fand an der Stadtteilschule Lessing in Harburg die Informationsveranstaltung „Alles was geht! Karriere im Betrieb!“ statt. Rund 100 Jugendliche hatten die Möglichkeit, an Infoständen und Mini-Workshops verschiedene berufliche Perspektiven kennenzulernen und direkt mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Die Stadtteilschule liegt im südlichen Hamburg, im Stadtteil Harburg, der durch seine bunte, multikulturelle Bevölkerung geprägt ist und als ein Ort für gesellschaftlichen Wandel gilt. Los ging es um 10 Uhr mit einer Begrüßung in der Aula, bei der die teilnehmenden Unternehmen vorgestellt wurden und die Schüler*innen in einem Speed-Dating erste Kontakte knüpfen konnten. Im Anschluss startete die Workshop- und Infostandphase, die in drei Blöcken à 20 Minuten stattfand. Die Jugendlichen konnten je nach Interesse die Angebote besuchen, die von den Unternehmen in den Klassenräumen und auf den Flächen im Gebäude Appiani präsentiert wurden. Das IDDF war gemeinsam mit der Einstellungsstelle der Polizei Hamburg vor Ort vertreten. Die Polizei informierte direkt über Karrierechancen, Ausbildungsvoraussetzungen und Perspektiven im Polizeidienst. Das IDDF ergänzte die Präsentation durch wertvolle Einblicke in die interkulturelle Arbeit und das Konzept des Community Policing – ein Ansatz, der auf Begegnung, Vertrauen und Dialog zwischen Polizei und Gesellschaft setzt. Zum Abschluss gab es eine gemeinsame Reflexion, bei der die Jugendlichen ihre Erfahrungen teilen konnten und die Veranstaltung ausgewertet wurde. Insgesamt war es ein voller Erfolg und eine tolle Gelegenheit, um jungen Menschen die vielfältigen Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft zu zeigen. Im Vordergrund stand dabei auch, mehr Nachwuchskräfte mit Migrationshintergrund für die Polizei zu gewinnen. #karriere #jugendliche #berufsorientierung #polizei #workshops #infostände #bildung #zukunft #stslessing #iddf

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Einsatz am 20. Juni: Nachhaltige Lösungen für den Gertrudenkirchhof in Hamburg

Am Freitag, den 20. Juni, wurde das IDDF der Polizei Hamburg aktiv, nachdem vermehrt Hinweise auf eine schwierige Lage am Gertrudenkirchhof und den Alstertreppen eingingen. Dort hielten sich vor allem unbegleitete oder alleinstehende junge Geflüchtete aus der Ukraine auf, viele von ihnen in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Unterkünften im Hamburger Stadtgebiet untergebracht. Die Jugendlichen konsumierten regelmäßig und in großem Umfang starken Alkohol – teilweise trotz ihres jungen Alters. Dieses Verhalten führte nicht nur zu gefährlichen Situationen, etwa weil sie trotz Verboten auf Binnenschiffe stiegen und fast ins Wasser fielen, sondern auch zu Bedrohungen durch Dritte sowie zu teils heftigen Auseinandersetzungen. Nach wiederholten Beschwerden der Security im ehemaligen Karstadt-Sport („Jupiter“) verlegten die Jugendlichen ihren Aufenthaltsort zum Gertrudenkirchhof, was zu verstärkten Beschwerden von Anwohner*innen und einem Fokus auf die Polizei auch auf politischer Ebene führte. Im Zuge der Koordination begleitete unserer Community Officer Michel Hündür eine Streife des SPE Alster der DGOA des PK14. Gemeinsam mit der Leitung der DGOA Lars Osburg bestreiften wir die genannten Ortschaften. Das bestehende Sicherheitskonzept an den Alstertreppen trägt bereits Früchte: Trotz großer Besucherzahl bei schönem Wetter herrschte eine entspannte, durchmischte und friedliche Atmosphäre. Am Gertrudenkirchhof selbst gab es keine besonderen Vorkommnisse. Auch, wenn wir keine Jugendlichen mit den beschriebenen Verhaltensweisen antrafen, war der Streifengang wichtig, um die örtlichen Gegebenheiten besser zu verstehen und den tatsächlichen Unterstützungsbedarf einzuschätzen. Der intensive Austausch mit der DGOA-Führung hilft dabei, die richtigen Schritte für eine nachhaltige Lösung zu planen. Das IDDF arbeitet nun gemeinsam mit dem Dachverband der Ukrainer und dem PK14 daran, ein langfristiges Konzept zu entwickeln, um die Herausforderungen nachhaltig zu bewältigen, die Sicherheit zu erhöhen und den öffentlichen Raum für alle sicher und lebenswert zu gestalten. Hierzu werden Sicherheits- und Handlungskonzepte aus Polizeien anderer Bundesländer, Ideen von ukrainischen Sozialarbeiter*innen und Erfahrungswerte unserer Polizei betrachtet. #iddf #gertrudenkirchhof #alstertreppen #hamburg #jugendschutz #flüchtlingshilfe #sicherheitskonzept #nachhaltigelösungen #öffentlicherraum #pk14 #dgoa

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40 Jahre Sperrgebiet St. Georg – Ein sicherer Hafen für Frauen* in der Prostitution

Am 19. Juni feierten wir das 40-jährige Jubiläum der Fachberatungsstelle „Sperrgebiet St. Georg“. Seit vier Jahrzehnten ist das Sperrgebiet weit mehr als nur eine Beratungsstelle – es ist ein geschützter Raum, der Frauen* in der Prostitution medizinische Versorgung, Beratung und Unterstützung bei schwierigen Lebenslagen bietet. Besonders in einem Stadtteil wie St. Georg, in dem viele Frauen* ohne Krankenversicherung und in prekären Verhältnissen leben, ist diese Arbeit unverzichtbar. Zu den Gästen der Feier gehörten neben Vertreter*innen aus Politik und Kirche auch die Polizei – unter anderem das LKA 65, das PK 11 und das BMDA – sowie wichtige Akteure aus der Stadtverwaltung und Sozialbehörde. Insgesamt kamen rund 40 Personen zusammen, um das Jubiläum gemeinsam zu begehen. Im Anschluss an das offizielle Programm bot die Terrasse Raum für Gespräche und Austausch über die wertvolle Arbeit des Sperrgebiets und die gemeinsamen Perspektiven für die Zukunft. Diese Feier war ein starkes Zeichen für Solidarität, Wertschätzung und das Engagement, die Rechte und das Selbstbestimmungsrecht der Frauen* in der Sexarbeit weiterhin zu stärken und sie vor Ausbeutung und Gewalt zu schützen. #sperrgebietstgeorg #40jahresperrgebiet #sozialearbeit #frauenpower #selbstbestimmung #schutzraum #prostitutionhamburg #hamburgstgeorg #solidarität #gemeinsamstark

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KulturART der Toleranz mit Ivrit & Gebärden – der MIT2WO After Work Club

Am Donnerstag, den 12. Juni 2025, fand im Rahmen des MIT2WO After Work Clubs die Veranstaltung „KulturART der Toleranz mit Ivrit & Gebärden“ statt. Von 18:00 bis 19:30 Uhr hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich auf besondere Weise mit Humanität, Toleranz und den Sprachen Ivrit (Hebräisch) sowie Gebärdensprache auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt der KulturART stand erneut die Frage: Was verbindet uns in der Ethik und wie wird Sprache zur Botschaft der Mitmenschlichkeit? Sprache ist dabei nicht nur ein Kommunikationsmittel, sondern ein essenzielles Instrument, um kulturelle Identität und gemeinsame Werte zu vermitteln. Die Einbindung von Ivrit und Gebärdensprache macht die Vielfalt menschlicher Ausdrucksmöglichkeiten erlebbar und fördert zugleich die Sensibilität für sprachliche und kulturelle Inklusion. Studien zeigen, dass das Erlernen und Erleben verschiedener Sprachen die Empathiefähigkeit stärkt und Vorurteile abbaut. Die Besucher*innen wurden aktiv in verschiedene kreative Aufgaben eingebunden, die sowohl individuell als auch in kleinen Gruppen an den Tischen bearbeitet wurden. Ein Highlight war das Schreiben des Namens des Gegenübers in Ivrit, wobei das hebräische Alphabet als Vorlage diente – eine spannende Erfahrung, da die Schrift von rechts nach links verläuft. Aus diesen Namen entstanden persönliche Namensschilder, die die Teilnehmenden als Symbol für gegenseitigen Respekt und Anerkennung nutzten. Anschließend wurde der Name in Gebärdensprache dargestellt, unterstützt durch hilfreiche Erklärungen vor Ort. Diese inklusive Praxis verdeutlicht, wie nonverbale Kommunikation Barrieren abbauen und die Teilhabe aller Menschen fördern kann, Zusätzlich entwickelten die Teilnehmenden ein Attribut, das zum Gegenüber passt, und brachten dieses ebenfalls in Gebärdensprache zum Ausdruck – etwa durch eine imaginäre Brille oder das symbolische „Tippeln“ im Gesicht, um Sommersprossen zu zeigen. Diese Übungen stärken nicht nur die Wahrnehmung füreinander, sondern auch das Verständnis für die Vielfalt menschlicher Ausdrucksformen, die über Worte hinausgehen. Im weiteren Verlauf hatten alle die Gelegenheit, Begriffe wie „Hoffnung“, „Liebe“, „Licht“ und „Freiheit“ auf kleine Post-its zu schreiben. Diese wurden draußen an der Glasfassade um den Namen der bekannten Künstlerin und Aktivistin Peggy Parnass befestigt. Die Aktion ist ein sichtbares Zeichen für die nachhaltige Verankerung von Werten wie Toleranz und Zusammenhalt im öffentlichen Raum. Solche symbolischen Gesten sind wichtig, da sie gesellschaftliche Erinnerung und kollektive Verantwortung fördern. Ein stilles, aber bedeutungsvolles Symbol war auch der grün angeleuchtete Stuhl, der an die letzte KlangART-Veranstaltung erinnerte und ebenfalls Peggy Parnass gewidmet ist. Die Veranstaltung klang bei traditionellem Traubensaft und Zeit zum Netzwerken gemütlich aus. Der gemeinschaftliche Austausch bot Raum, die erlebten Inhalte zu reflektieren und neue soziale Verbindungen zu knüpfen. #kulturart #toleranz #ivrit #gebärdensprache #humanität #mitmenschlichkeit #nachhaltigegesellschaft #netzwerken #peggyparnass #hoffnung

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Einweihung des Gedenkzeichens „denk.mal Fruchtschuppen C“

Ein bewegender Tag des Gedenkens und der Verantwortung

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Kooperationsgespräch mit der Kocatepe Moschee in HH-Bergedorf

Der Besuch der Kocatepe-Moschee in Hamburg-Bergedorf war ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Dialogs zwischen der Polizei und muslimischen Gemeinden im Stadtteil.

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Held*innen des Alltags hautnah erleben – mitten in Jenfeld!

Am 7. Mai verwandelte sich Jenfeld in einen lebendigen Schauplatz für neugierige Kinderaugen: Beim Kinderfest „Helden und Helfer des Alltags“ konnten die kleinen Besucher*innen Feuerwehr, Polizei und der Bereitschaftsdienst hautnah erleben.

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Feierliche Gründung des Dachverbandes der Sinti und Roma: Kultur, Kunst und Austausch in Hamburg

Am 08. April 2025 fand in Hamburg die feierliche Gründung des Dachverbandes der Sinti und Roma statt, organisiert von der Roma und Sinti Union e.V. Etwa 100 Gäste kamen zusammen, um diesen besonderen Moment zu feiern. Wir als IDDF waren eingeladen. Die Veranstaltung bot nicht nur leckeres Catering und erfrischende Getränke, sondern auch spannende Reden von Persönlichkeiten wie Rudko Kawczynski, Diana Sima und Arnold Weiss. Musikalische Darbietungen, die tief in der Kultur der Sinti und Roma verwurzelt sind, sorgten für eine tolle Stimmung, und auch die Presse war vor Ort. Besonders spannend war der Austausch mit prominenten Gästen, wie Diana Sima, die sich leidenschaftlich für die Rechte der Sinti und Roma einsetzt, und Rudko Kawczynski, der als starke Stimme der Community bekannt ist. Ein Highlight der Veranstaltung war die Kunstausstellung, die die Geschichte der Sinti und Roma auf Comic-Art zeigt – besonders interessant für Kinder und Jugendliche. Die Kunstwerke regten zu Diskussionen an und machten die Geschichte auf kreative Weise erlebbar. Es war ein inspirierender Tag voller Austausch, Kultur und Kunst, der jungen Menschen die Bedeutung der Geschichte der Sinti und Roma näherbrachte und zum Nachdenken anregte.

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Fastenbrechen auf Einladung des BIG im Golden Event Center

Am 27. März 2025 durften wir als Institut für Demokratie, Diversität und Führung (IDDF) der Polizei Hamburg an einem besonderen Abend teilnehmen

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Neue Perspektiven: Polizei und RCU e.V. kooperieren

Am 26. März 2025 trafen sich das IDDF Institut für Demokratie, Diversität und Führung der Polizei Hamburg mit der Roma und Cinti Union e.V. (RCU)

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Iftar-Abend der MTO Shahmaghsoudi-Gemeinde in Altona

Am 18. März 2025 wurden wir zu einem Iftar-Abend eingeladen, der von der MTO Shahmaghsoudi Gemeinde organisiert wurde. Der Abend brachte viele Persönlichkeiten aus verschiedenen Religionsgemeinschaften, der Politik und der Zivilgesellschaft zusammen und bot einen wertvollen Raum für den interreligiösen Austausch. Zu den besonderen Momenten zählten die inspirierenden Reden von Herrn Michael Gwosdz und Herrn Armin Levy. Unter den Gästen waren zudem Herr Fatih Yildiz und Frau Özlem Nas als Vorstandsvorsitzende der Schura e. V. Hamburg. Es kamen verschiedenste Religionsgemeinschaften zu diesem Fastenbrechen zusammen, die die Bedeutung von Toleranz und Dialog betonten. Ein weiteres Highlight war die Gesangsaufführung der Kinder und Jugendlichen der MTO-Gemeinde, die das Publikum begeisterte. Nach den Redebeiträgen wurde das Fasten mit einem festlichen Buffet gebrochen und es gab viel Gelegenheit zum Netzwerken, zu offenen Gesprächen und zu neuen Einblicken über kulturelle Bräuche. Wir bedanken uns bei der MTO- Shahmaghsoudi-Gemeinde für die Einladung und freuen uns auf weitere Begegnungen! #IftarAbend #MTOShahmaghsoudi #InterreligiöserDialog #Fastenbrechen #ToleranzUndRespekt #ReligiöseVielfalt #SchuraHamburg #GemeinsamStark #KulturellerAustausch #VielfaltErleben

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Ein Zeichen der Verbundenheit: Polizei Hamburg verabschiedet sich von Peggy Parnass

Am 18. März 2025 nahm das IDDF an der Trauerfeier und Beisetzung von Peggy Parnass teil.

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Internationale Wochen gegen Rassismus (IWgR) 2025

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2025 hat das IDDF der Polizei Hamburg ein einzigartiges interaktives Kunstprojekt ins Leben gerufen.

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Gedenken an die Sinti und Roma

Am 11. März 2025 haben wir an einer wichtigen Gedenkveranstaltung zurErinnerung an die Deportation von über 350 Sinti und Roma vom Hannoverschen Bahnhof nach Auschwitz im Jahr 1943 teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Landesverein der Sinti in Hamburg e.V. mit Unterstützung der Roma und Cinti Union Hamburg. Rund 100 Gäste, darunter Vertreter*innen aus Politik, der Sozialbehörde, dem LKA 7 und zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen, kamen zusammen, um zu gedenken. Zu Beginn wurde mit einer bewegenden Gedenkrede an die Deportierten erinnert, begleitet von Zitaten aus persönlichen Berichten von Überlebenden und Kranzniederlegungen. Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die anhaltende Problematik von Grabplünderungen, besonders am Friedhof Diebsteich in Hamburg. Grabplatten werden gestohlen, Vasen entwendet und Gruften aufgebrochen – ein respektloser Umgang mit der Totenruhe. In den Vorträgen wurde auch auf die mangelnde Aufklärung über Antiziganismus in deutschen Schulen hingewiesen. Das Thema wird im Bildungsplan kaum behandelt, was dazu führt, dass viele junge Menschen nicht genug über die Geschichte und die Diskriminierung von Sinti und Roma wissen. Am Ende der Veranstaltung gab es eine lebhafte Diskussion und Zeit zum Netzwerken, bei der sich die Teilnehmenden zu Maßnahmen austauschen konnten, um Antiziganismus wirksam zu begegnen. Es war ein wichtiger Schritt, um die Erinnerung wachzuhalten und Verantwortung für eine inklusive Gesellschaft zu übernehmen. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass der Kampf gegen Diskriminierung weitergeht und dass wir alle dazu beitragen können, das Bewusstsein für die Geschichte der Sinti und Roma zu schärfen und Respekt zu fördern. #GedenkenSintiRoma #Deportation1943 #HannoverscherBahnhof #Antiziganismus #Erinnerungskultur #PolizeiHamburg #InklusiveGesellschaft #RespektVorDerGeschichte #BildungGegenDiskriminierung #GemeinsamGegenVergessen

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Berufsorientierungstag an der Stadtteilschule Süderelbe

Am 7. März 2025 waren wir beim Berufsorientierungstag an der Stadtteilschule Süderelbe

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Kunst als Ausdruck von Gemeinschaft: Ein Besuch bei der MTO Sufi-Gemeinde für unser Kunstprojekt

Im Rahmen eines von uns entwickelten Kunstprojektes, besuchten wir am 12. März 2025 die MTO Sufi-Gemeinde in Hamburg. Auf einer Rigibs-Platte konnten die Kinder und Jugendliche ihre Ideen und Gefühle künstlerisch ausdrücken. Die jungen Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, mit verschiedenen Materialien zu experimentieren und ihre Visionen auf die Platte zu bringen. Dabei wurde nicht nur Kreativität gefördert, sondern auch ein starkes Gemeinschaftsgefühl und der Austausch untereinander. Kunst diente hier als Werkzeug, um Teamarbeit, Identität und Respekt zu stärken. Das Projekt für die Internationalen Wochen gegen Rassismus (kurz IWgR 2025) ist ein tolles Beispiel dafür, wie Kunst dazu beiträgt, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und den jungen Menschen eine positive Ausdrucksmöglichkeit zu bieten. Wir freuen uns darauf, weiterhin mit der MTO Sufi-Gemeinde mit anderen Projekten zusammenzuarbeiten, die den Austausch und das Miteinander fördern. #Kunstprojekt #MTOGemeinde #IDDF #InternationaleWochenGegenRassismus #KreativerAusdruck #JugendlicheGestalten #GemeinschaftStärken #KunstUndIdentität #KulturellerAustausch #RespektDurchKunst

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Iftar-Abend an der Stadtteilschule am Hafen

Am 7. März 2025 waren wir als IDDF zu Gast bei der Stadtteilschule am Hafen in Hamburg, wo wir auf Einladung von Herrn Dzoni Sichelschmidt, einem engagierten Bildungsberater, an einem besonderen Iftar-Abend teilnahmen. Herr Sichelschmidt spielte auch eine wichtige Rolle bei der Gremiumarbeit der Antiziganismusstrategie und ist Ansprechpartner und Berater, sowohl der Polizei Hamburg als auch der Sozialbehörde, in Sachen Antiziganismus und soziale Teilhabe von Kindern mit Roma-Hintergrund. Im Rahmen des Iftars, dem traditionellen Fastenbrechen, hatten die Eltern der Schüler*innen eine Vielzahl an köstlichen Spezialitäten aus Nahost zubereitet. Bevor wir das Fasten brachen, wurden Gebete von Schüler*innen gesprochen, was eine besonders respektvolle und angenehme Atmosphäre schuf. Zusammen mit Lehrkräften, Schüler*innen und weiteren Gästen konnten wir diese Gelegenheit nutzen, um in lockerer Atmosphäre Netzwerke zu knüpfen und den interkulturellen Austausch zu pflegen. Ein besonderes Highlight war das Kennenlernen von Herrn Diek, der nicht nur als Lehrer an der Schule tätig ist, sondern auch als Diversitätsbeauftragter eine zentrale Rolle spielt. Unsere Gespräche über Diversität und Community Policing ergänzten sich hervorragend, und wir einigten uns darauf, ein weiteres Treffen mit der gesamten Schulleitung zu planen, um mögliche Projekte zu entwickeln. #IftarAmHafen #StadtteilschuleAmHafen #CommunityPolicing #Antiziganismusarbeit #VielfaltUndToleranz #InterkulturellerAustausch #RomaCommunity #BildungUndTeilhabe #NetzwerkenFürVielfalt #GemeinsamStark

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Spannende Kooperation für mehr Courage und Vielfalt!

Am 05. März 2025 konnten wir den Kontakt zur Stadtteilschule Horn über Bennet Iyamu aufbauen. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtteilschule Horn möchten wir spannende Projekte für die Schüler*innen entwickeln, die ihre sozialen und persönlichen Fähigkeiten stärken. In einem ersten Austausch haben wir unser IDDF und unsere Arbeit vorgestellt – und schnell wurde klar: Hier gibt es viel Potenzial! Besonders durch die Schülerschaft der Schule, die das Thema „Courage“ lebt, können wir gemeinsam viele kreative Ideen umsetzen. Bald steht ein weiteres Treffen an, bei dem wir konkrete Projekte planen, die den Schüler*innen neue Perspektiven und spannende Erfahrungen bieten! Stay tuned! #StadtteilschuleHorn #CourageZeigen #VielfaltLeben #IDDF #KooperationFürVielfalt #SchuleMitHerz #SozialeKompetenz #GemeinsamStark #ProjekteFürJugendliche #NeuePerspektiven

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Starker Dialog für mehr Sicherheit: Polizei trifft den Vorstand der Belal Moschee

Ein richtungsweisendes Treffen zwischen dem IDDF und der Belal Moschee – einem zentralen Anlaufpunkt für die afghanische Gemeinschaft – eröffnete neue Perspektiven für Zusammenarbeit und Austausch. Im Gespräch mit den langjährigen Vorstandsmitgliedern, darunter auch Herr Hossainian, wurde schnell deutlich, wie gut die Moschee mit ihren rund 4.000 Besucher*innen am Freitag das Vertrauen und die Sicherheit innerhalb der Gemeinde wahrt. Besonders bemerkenswert: Die Moschee engagiert sich aktiv gegen extremistische Einflüsse – etwa durch die konsequente Abwehr von Gruppen wie der Hizb ut-Tahrir. Durch das wachsame Handeln des Vorstands sowie das Engagement junger Gemeindemitglieder im Alter zwischen 14 und 30 Jahren, leistet die Gemeinde einen wichtigen präventiven Beitrag, um islamistische Strömungen zu verhindern. Hiervon zeugt auch der neu eingeführte „Runde Tisch“, der jeden Freitag stattfindet. Junge Musliminnen und Muslime nutzen hier die Möglichkeit, ihre Fragen und Anliegen direkt zur Sprache zu bringen – im geschützten Raum und auf Augenhöhe. Für die Zukunft ist das IDDF herzlich eingeladen, sich an diesem Dialog zu beteiligen, um den Austausch weiter zu vertiefen und gemeinsam tragfähige Lösungen für eine demokratiestarke Stadtgesellschaft zu entwickeln. #StarkerDialog #PolizeiHamburg #BelalMoschee #AfghanischeGemeinschaft #GemeinsamFürSicherheit #Extremismusprävention #RunderTisch #DialogAufAugenhöhe #JungeMuslime #VertrauenUndSicherheit

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Stärkung der Zusammenarbeit: IDDF stellt Konzept des Community Policing in Hamburg-Ost vor

Am 27. Februar 2025 trafen wir uns mit der Leitung des PK42 sowie den örtlichen BFS zu einem aufschlussreichen Austausch über das Konzept des Community Policing.

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Bennet Iyamu – Influencer, Sprachlehrer und Kulturvermittler

Am 13. Februar 2025 trafen wir uns mit Bennet Iyamu im Hamburger Stadtteil Horn, um über eine mögliche Zusammenarbeit im Rahmen des Community Policings zu sprechen.

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Ein Tag der Begegnung: Neueröffnung der Bait-ur-Rasheed Moschee in HH-Schnelsen

Zur Neueröffnung der Bait-ur-Rasheed Moschee in Schnelsen, organisiert von der Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat, wurden wir am Abend des 13. Februar 2025 herzlich empfangen. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert, mit klaren Wegweisern, einem Sicherheitsdienst und offenem Buffet. Es handelt sich um eine islamische Reformgemeinde mit spirituellem Charakter, die als Körperschaft des öffentlichen Rechtes anerkannt ist. Diese Religionsgemeinschaft entstand im 19. Jh. in Britisch-Indien und hat nach eigenen Angaben 55.000 Mitglieder in Deutschland. Die älteste Moschee Hamburgs, die Fazle-Omar-Moschee, gehört zu dieser Gemeinde und befindet sich seit 1957 in Stellingen. Herr Fazal Ahmad (Gemeindesprecher) moderierte den Abend, begleitet von einem Gebet des Imams Shakeel Ahmad Umar Mahmood und einer Rede des Gemeindevorsitzenden Shahid Mahmood. Ehrengäste wie der Staatsrat Tim Angerer, verschiedenste Politiker und Aydan Özoguz, Vizepräsidentin des deutschen Bundestags, sprachen ebenfalls. Nach dem Buffet bot sich Gelegenheit für spannende Gespräche, bei denen wir unter anderem einen Polizeikollegen aus Schleswig-Holstein, der AMJ-Mitglied ist, kennenlernen durften. Im Gespräch mit dem Gemeindesprecher, Herrn Fazal Ahmad, tauschten wir uns darüber aus, Nachwuchskräfte der Polizei für Sozialpraktika in die Moschee zu bringen, um den Islam und seine spirituelle Praxis kennenzulernen. Zudem stellte wir das IDDF und seine besondere Rolle im Rahmen des Community Policing vor. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Foto, das als Erinnerung an diesen gelungenen Tag festgehalten wurde. #BaitUrRasheedMoschee #AhmadiyyaMuslimJamaat #Hamburg #InterreligiöserDialog #IDDF #Gemeinschaft #IslamKennenlernen #VielfaltInHamburg #PolizeiUndGemeinschaft

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Vertrauen und Zusammenarbeit: Einblicke in die Zusammenarbeit mit dem Sinti-Verein

Am 10. Februar 2025 trafen wir uns mit dem Sinti-Verein, mit dem wir in den letzten Jahren eine enge Zusammenarbeit in Hamburg aufgebaut haben. Der Verein engagiert sich besonders in der Beratungsarbeit mit Sinti-Familien mit Fokus auf Kinder und Jugendliche. Während unseres letzten Besuchs haben wir aktuelle Themen besprochen, die die Community stark beschäftigen, darunter die bedauerlichen Grabplünderungen auf zwei Friedhöfen der Stadt. Herr Rosenberg (Vorstandvorsitzende) aus dem Sinti-Verein bedankte sich ausdrücklich für die enge Zusammenarbeit und die Hilfsbereitschaft der Polizei, der zuständigen Kommissariate und des LKA für die Lösung dieses Problems. Zudem haben wir über die Umsetzung der Antiziganismusstrategie des Senats gesprochen und unsere Fortschritte bei der Konzeption und Durchführung von Informationsveranstaltungen und Seminaren erörtert. Diese Veranstaltungen zielen darauf ab, den Polizeivollzug für diese spezielle Form des Rassismus zu sensibilisieren. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam positive Veränderungen zu bewirken. #SintiVerein #Familienbildungszentrum #ZusammenarbeitStärken #Antiziganismus #PolizeiHamburg #CommunityPolicing #Grabplünderungen #RespektUndVerantwortung #Sensibilisierung #VielfaltFördern

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Zu Gast in der Al-Nour Moschee

Am 6. Februar 2025 waren wir in Hamburg-Horn unterwegs und haben die Al Nour Moschee besucht.

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Rassismus und Migration in den 1980er Jahren: Einblicke aus der türkischen Community in Hamburg

Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion standen die rassistischen Angriffe, die Lebenssituation und die ungleiche Behandlung türkischer Migrant*innen in den 1980er Jahren, die damals die Gründung der Türkischen Gemeinde Hamburg inspirierten. Die Diskussion verdeutlichte die Kontinuität des Rassismus in der deutschen Mehrheitsgesellschaft und die Herausforderungen, denen sich die Migrant*innen damals gegenüber sahen. #Rassismus #Migration #Inklusion #Hamburg #1980er #TürkischeGemeinde

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Veranstaltungen 2024

Stadtteilmütter in Osdorf-B
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15.05.2024

Stadtteilmütter in Osdorf

Einer Einladung der Stadtteilmütter in Osdorf (Stadtteilmütter Osdorf - Bürgerhaus Bornheide (buergerhaus-bornheide.de)) sind wir vom Fachstab für Kriminalprävention und Opferschutz (Prävention und Opferschutz) gerne gefolgt und waren Mitte Mai 2024 zu Besuch im Bürgerhaus Bornheide. Mit den Stadtteilmüttern, die als Multiplikatorinnen in Familien mit Migrationsgeschichte gehen und zwischen den Kulturen vermitteln, sind wir über das Thema Beziehungsgewalt ins Gespräch gekommen. Zudem konnten wir hilfreiche Informationen zu den Risiken vermitteln, denen Kinder und Jugendliche heute im Internet ausgesetzt sind, so dass die Stadtteilmütter dieses Wissen an die Familien weitergeben können. Mit viel Dankbarkeit und neuen, interessanten Perspektiven wurden wir verabschiedet, verbunden mit dem Wunsch, unbedingt im Kontakt bleiben. Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns schon auf den nächsten Austausch.

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Veranstaltungen 2023

Integrationskonferenz-B2
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09.06.2023

Integrationskonferenz

Am 9. Juni 2023 fand im Elbcampus die Integrationskonferenz des Harburger Integrationsrates statt, an der das ITK, vertreten durch Sonja Clasing und Derya Yildirim, und Herr Noetzel, Leiter des PK 46, teilnahmen und auch für das Podium vorgesehen waren. Bildergalerie Bezirksamtsleiterin Frau Fredenhagen eröffnete die Konferenz mit einer inspirierenden Rede, die die Bedeutung der Sicherheit im Bezirk Harburg betonte. Der Bezirk steht immer wieder in der Kritik, wenn es um die Sicherheit und Lebensqualität der Region geht. Die Polizei ist in diversen übergeordneten Runden eingebunden, den Bezirk zu stärken und für die Sicherheit der Bürger*innen zu sorgen. Viele Gegenden Harburgs bieten eine sehr hohe Lebensqualität, doch insbesondere die Wilstorfer Straße ist heute nicht mehr so vielseitig wie einst. Es reihen sich Gaststätten und Kulturvereine aneinander, von denen sich einige nicht in die Karten gucken lassen und den Eintritt erst ab 18 Jahren gestatten. Dubiose Geschäftsgebaren können eine grundlegende Skepsis in der Bevölkerung zum Beispiel gegenüber Kulturvereinen hervorrufen. Dies ist bedauernswert, denn in Harburg ist die Dichte sozialer Infrastruktur sehr groß. Viele leisten ehrenamtlich wertvolle integrative Arbeit. Vielen, insbesondere auch migrantischen Communities, droht, mit unlauteren Vereinen über einen Kamm geschoren zu werden. Ein distanziertes Verhältnis zum Wohnquartier jedoch für alle Bürger*innen Harburgs oder des Phoenix-Viertels zu konstatieren, wäre falsch. Denn insbesondere auch im Phoenix-Viertel gibt es viele einzelne Menschen, Organisationen und Institutionen, die sich haupt- oder ehrenamtlich für das Quartier engagieren. Für positive Schlagzeilen dürfte auch die 15. Integrationskonferenz gesorgt haben, die Ausdruck des hohen Engagements im Stadtteil war. In der Diskussion wurden etwa folgende Fragen besprochen: Wie können die Bürgerinnen und Bürger in Harburg dazu beitragen, dass es sich in Harburg gut und sicher wohnen lässt? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und lokalen Kooperationsprojekten, um das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken? Was tut die Polizei, um zu einem friedlichen Umgang der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen untereinander zu sorgen? Etwa 40 Gäste aus der Harburger Bevölkerung nahmen an der Veranstaltung teil und beteiligten sich auch rege an den Diskussionen. Dabei wurde vor allem auch betont, dass Harburg ein Bezirk ist, in dem es sich gut leben lässt. Obgleich die Dichte der sozialen Infrastruktur in Harburg hoch ist, wurde immer wieder betont, dass das vielseitige Engagement nicht nachlassen dürfe, da ansonsten der status quo nicht gehalten werden könne. Es brauche gemeinsame städtebauliche, soziale, wirtschaftliche, bildungspolitische und polizeiliche Anstrengungen, um Harburg positiv zu stärken und strukturpolitisch sinnvoll zu beeinflussen. Das ITK bedankt sich herzlich für die Einladung zu dieser Konferenz. Es war eine Freude, bekannte Gesichter wiederzutreffen und in den Austausch zu gehen.

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Ayasofya Camii Gemeinde-B2
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07.10.2023

Treffen zwischen der Polizei Hamburg und der islamischen Gemeinde Ayasofya Camii

Am 7. Oktober 2023 fand ein Treffen zwischen der Polizei Hamburg und der islamischen Gemeinde Ayasofya Camii in Hamburg Wilhelmsburg statt. An der Veranstaltung nahmen rund 40 junge Männer sowie der Imam der Gemeinde, Herr Cetinkaya, teil. Auf ihn ging die Initiative des Treffens zurück. Seitens der Polizei waren die Einstellungsstelle und die bürgernahe Beamtin des PK44 sowie das ITK mit Derya Yildirim vertreten. Neben den Einstellungsvoraussetzungen waren viele weitere Fragen interessant, die lebhaft diskutiert wurden, etwa die Frage, ob Polizist*innen für ihr Fehlverhalten vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden, und ob man als Frau bei der Polizei voll akzeptiert sei. Im Rahmen eines Vieraugengesprächs sprach der Imam auch die Themen Jugenddelinquenz und Drogenmissbrauch an. Für Vertrauensmenschen in der Jugendarbeit kann die pädagogische Begleitung junger Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, eine Gradwanderung sein. Hier stehen wir als Polizei dem Imam auch zukünftig beratend zur Seite. Galerie Zum Abschluss der Veranstaltung sprachen die Jugendlichen auch noch die Themen Rassismus und Racial Profiling an. Da die Zeit bereits fortgeschritten war, wurden erste Überlegungen für Folgeveranstaltungen angestoßen, zu denen dann auch der Jugendschutz einbezogen werden soll. Für uns ist zudem wichtig, dass in Zukunft auch junge Frauen an den Veranstaltungen teilnehmen können. Die Zusammenkunft war ein erster wichtiger Schritt zum gegenseitigen Kennenlernen. Nun geht es darum, den angestoßenen Dialog auf allen Ebenen zu verstetigen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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Chanukka 2023_B (1)
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09.12.2023

Chanukka 2023

Auf Einladung des MIT2WO Kulturnetzwerks e. V. (MIT2WO e.V.) hat das ITK, vertreten durch Dr. Miltiadis Zermpoulis, auch in diesem Jahr 2023 an der Chanukka Licht-Inszenierung teilgenommen. Das Kulturnetzwerk MIT2WO e. V. sendet die Botschaft „Jüdisches Leben in der Gegenwart“ und betont, dass jeder Mensch willkommen ist.

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16.11.2023_Int. Tag der Toleranz_B
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16.11.2023

Der internationale Tag der Toleranz 2023

Auch in diesem Jahr hat die Polizei Hamburg den Internationalen Tag der Toleranz ausgestaltet.

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Einladung Altonaer Vielfaltswoche-B
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09.10. - 15.10.2023

Altonaer Vielfaltswoche

Zum dritten Mal war die Polizei Hamburg ein Teil der Altonaer Vielfaltswoche

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Bürgerhaus Wilhelmsburg-B2
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12.07.2023

Nachbarschaft und Polizei im Dialog – Gemeinsam für Wilhelmsburg

Dialogveranstaltung zwischen Mitarbeiter*innen des Polizeikommissariats 44 und der Nachbarschaft aus Wilhelmsburg.

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Zertifikatsfeier der StadtteilEltern-B
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01.06.2023

Zertifikatsfeier der StadtteilEltern Harburg

Am 1. Juni 2023 fand die Zertifikatsfeier der StadtteilEltern Harburg statt (Link zu den Stadtteileltern), zu der das ITK (vertreten durch Derya Yildirim) eingeladen war. Die Einladung erfolgte durch Frau Demi Akpinar, Gründerin, Geschäftsführerin und pädagogische Leitung von KAMI e. V. (Link zu Kami e.V.). KAMI e. V. ist ein gemeinnütziger lokaler Verein aus Harburg, der sich in den Bereichen Kinder,- Jugend- und Familienförderung engagiert. Der Verein finanziert sich durch Mittel des Bezirks, des Landes, durch Stiftungsgelder und Spenden. Kami kommt aus dem Indonesischen und bedeutet Wir. Der Verein setzt sich für das interkulturelle Miteinander in der Gesellschaft ein und vertritt die Haltung, dass die Menschen selbst die Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt sind. Der Verein hat zwei Angebotssäulen, die der Stärkung der Nachbarschaft in Harburg dienen, einerseits die mehrsprachige Sozialberatung und andererseits das Projekt der StadtteilEltern. Die StadtteilEltern gehören zum Hamburger Elternlotsenprojekt (Link zu den Hamburger Elternlotsen). Eltern können Fragen und Probleme mit den Elternlotsen in ihrer Muttersprache besprechen. Die Elternlotsen begleiten zu Angeboten im Quartier und helfen bei bürokratischen Fragen. Die StadtteilEltern in Heimfeld und Harburg-Kern kümmern sich vor allem um geflüchtete Familien und um Familien mit Migrationsgeschichte. Sie sind ehrenamtlich tätig und werden u. a. von Kami e. V. für ihre Tätigkeit vorbereitet und geschult. Auf der Veranstaltung wurden den 23 neuen StadtteilEltern im Großen Saal des Harburger Rathauses feierlich die Zertifikate durch Frau Staatsrätin Lotzkat überreicht. Eine Besonderheit der diesjährigen Zertifizierung war, dass eine erhebliche Anzahl an neu ausgebildeten StadtteilEltern zukünftig in der neuen Einrichtung für Geflüchtete am Schwarzenberg tätig sein wird. Bei der Veranstaltung wurde das ITK von zwei Mitarbeitenden des PK 46 unterstützt, die zukünftig als besondere Fußstreifendienste (BFS) in Harburg eingesetzt werden. Für sie sind die StadtteilEltern von besonderer Bedeutung, weil es durch sie möglich wird, direkten Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern der örtlichen Flüchtlingseinrichtungen aufzunehmen, ohne Sprachbarrieren befürchten zu müssen. Die Atmosphäre während der Veranstaltung war sehr feierlich, und das Interesse an der Arbeit des ITK und der Polizei war sehr groß zu sein. In diversen persönlichen Gesprächen wurden weitere Projektanfragen angesprochen. In der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und Polizei liegt hier eine große Chance, wenn es um das gesellschaftliche Miteinander geht. Wir bedanken uns von daher ganz besonders für die Einladung!

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Vereinigung Hamburger Deutschtürken-B
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22.05.2023

Vereinigung Hamburger Deutschtürken

Am 22. Mai 2023 wurden die Einstellungsstelle der Polizei Hamburg und das ITK (vertreten durch Sonja Clasing und Miriam Caballero) vom Verein Hamburger Deutsch-Türken e.V. eingeladen. Der Verein organisiert kulturelle, politische und soziale Aktivitäten und versteht sich als Sprachrohr für türkei- und deutschstämmige Jugendliche in Hamburg. Zweimal im Monat wird das Format Klönschnack angeboten, um türkei- und deutschstämmige Jugendliche und junge Erwachsene zusammenzuführen und bei verschiedenen lebensweltlichen Fragen zu unterstützen. Wir waren eingeladen, um mit den jungen Menschen über die Themen Migration und Polizei ins Gespräch zu kommen und dabei auch die Einstellungsvoraussetzungen der Polizei zu erläutern. Bei unserem Eintreffen im Teehaus in den Wallanlagen erwarteten uns ca. 60 sehr aufgeschlossene und interessierte junge Menschen sowie schön hergerichtete Tische mit deutschen und türkischen Abendbrotspeisen. Zu Beginn haben wir mit Eckdaten zur Hamburger Migrationsgesellschaft an die Lebensrealität der Teilnehmenden angeknüpft und in diesem Zusammenhang über unterschiedliche Traditionen und kulturelle Gepflogenheiten gesprochen. Aber auch der Dreiklang der Gewaltenteilung und die Frage, welchen Einflüssen polizeiliches Handeln ausgesetzt ist, waren Gegenstand der Diskussion. Daran anschließend wurden die Themen Racial Profiling und Rassismus sowie die hieran anknüpfenden Aus- und Fortbildungsinhalte der Polizei besprochen. Dabei wurde beleuchtet, wie vorurteilsbehaftetes Denken entsteht und auch, wie (unbewusste) Vorurteile unser Handeln leiten können, selbst dann, wenn wir der Auffassung sind, nur gute Absichten zu haben. Zum Schluss trat noch die Einstellungsstelle der Polizei auf den Plan, um für den Polizeiberuf zu werben. Wie immer konnten alle Fragen rund um die Einstellung in den Polizeiberuf und die damit verbundenen Voraussetzungen beantwortet werden. Das Interesse war groß, was uns hoffnungsfroh stimmt, bald neue Kolleginnen und Kollegen in der Polizei Hamburg begrüßen zu dürfen. Es war eine sehr schöne Veranstaltung und es zeigte sich wiedermal, wie wichtig der direkte Kontakt und offene Austausch zwischen Polizei und Zivilgesellschaft ist. Die beiden Co-Vorsitzenden, Melis Erkisi und Erkan Sahin, zeigten sich ebenfalls sehr zufrieden, so dass wir für das Jahr 2024 gleich einen Folgetermin ausgemacht haben, um dann gemeinsam mit dem LKA über Hasskriminalität im Internet zu sprechen.

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07.05.2023

Verbindet euch!

Am 7. Mai 2023 hatten wir die einzigartige Gelegenheit, auf Einladung der Organisation Stories for Tomorrow am „Verbindet Euch! Festival" teilzunehmen.

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04.05.2023

Blau ist bunt

Die Veranstaltung „Blau ist bunt“ fand im Polizeiausbildungszentrum (PAZ) in Kooperation mit migrantischen Communities, dem (ITK) und der Einstellungsstelle der Polizei Hamburg statt.

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26.01.2023

Roundtable Expert*innengespräch im Bundeskanzleramt

Am 26. Januar 2023 fand erstmalig ein Roundtable im Bundeskanzleramt zum Thema Rassismus und Polizei statt.

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13.04.2023

Das Iftar-Mahl 2023

Das Iftar-Mahl findet alljährlich im Rahmen des Fastenbrechens während des Fastenmonats Ramadan statt. Die Veranstaltung wurde vom Vorsitzenden des B.I.G. e. V. - Bündnis islamischer Gemeinden – (Link zur Schura Hamburg), Herrn Karaoglu, eröffnet. Das B.I.G. e. V. ist ein Bündnis aus 16 Moscheegemeinden in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Insgesamt waren etwa 300 Gäste eingeladen. In seiner Begrüßungsrede sprach Herr Karaoglu unter anderem den Genozid an den Uiguren, das Erdbeben in der Türkei, die Situation von Kopftuchträgerinnen im öffentlichen Dienst sowie die erwünschte Weiterführung von Staatsverträgen mit muslimischen Gemeinden in Hamburg an. Auch die Verbesserung der Zustände in den Hamburger muslimischen Gebetsräumen war Gegenstand seiner Rede. Neben Herrn Karaoglu waren auch Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, die Generalkonsulin der Türkischen Republik, Frau Derya Kara sowie der Generalkonsul der USA, Herr Jason Chue unter den Gästen. In seiner Begrüßungsrede betonte Herr Dr. Tschentscher die Wichtigkeit des interreligiösen Dialogs und des respektvollen Miteinanders. Hierbei zog er auch die Brücke zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, der in diesem Jahr durch Hamburg ausgerichtet wurde. Frau Konsulin Kara machte in ihrer auf Türkisch gehaltenen Rede auf die Wichtigkeit des Zusammenhaltes insbesondere in Zeiten von Krisen und Konflikten aufmerksam. Sie bedankte sich bei Herrn Karaoglu sowie bei allen Rettungskräften für ihre Hilfe während des schweren Erdbebens in Syrien und der Türkei. Frau Kara bedankte sich zudem offiziell bei der Hamburger Polizei für die Hilfsangebote für die Erdbebenopfer. Der Konsul der USA, Jason Shue, betonte die Wichtigkeit der Religionsfreiheit und der Solidarität mit den Uiguren. Er sprach auch über die gemeinsamen Werte der unterschiedlichen Religionen. Insbesondere die westliche Welt zeichne sich dadurch aus, dass man frei sprechen und denken könne. Dr. Söhnke Lorberg-Fehring, Pastor und Beauftragter für den christlich-islamischen Dialog der Nordkirche, bedankte sich für das gemeinsame Essen und sprach über den Staatsvertrag zwischen Hamburg und dem B.I.G. e.V., der bereits im 10. Jahr geschlossen wurde und weit über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus Bedeutung hat. Für das ITK ergab sich auf der Veranstaltung einmal mehr die Gelegenheit, mit der Hamburger Stadtgesellschaft und insbesondere mit muslimischen Vertreterinnen und Vertretern in Kontakt zu kommen. Die Teilnahme am Iftar-Mahl ist für uns jedes Jahr aufs Neue eine große Freude. Vielen Dank für die Einladung!

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20230322_Intern. Wochen gg Rassismus_B
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Internationale Wochen gegen Rassismus 2023

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus haben wir am 22. März 2023 an einer Veranstaltung im Bramfelder Kulturladen Brakula e.V. teilgenommen.

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Veranstaltungen 2022

Chanuka Leuchtschrift
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18.12.2022

Chanukka

Chanukka, auch Lichterfest genannt, ist ein acht Tage andauerndes Fest, das im jüdischen Glauben jährlich zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem gefeiert wird.

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ITK, Polizei HH
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23.11.2022

Netzwerke im Wandel

Bundesweite Fachtagung des Kooperationsnetzwerkes – Sicher Zusammenleben (KoSiZu)

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Int. Tag der Toleranz-B1
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16.11.2022

Der internationale Tag der Toleranz 2022

Auch in 2022 haben wir in den Internationalen Tag der Toleranz am 16. November mit einem eigenen Rahmenprogramm begangen, dieses Jahr im Zeichen des Krieges gegen die Ukraine und die damit verbundenen Fluchtbewegungen, eine Entwicklung, die stark an die Jahre 2015/2016 erinnert hat, als hunderttausende Menschen insbesondere aus den Ländern Irak, Iran, Syrien, Afghanistan, Somalia und Eritrea nach Deutschland kamen.

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ADAN-Tagung_B1
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01.10.2022

Das ITK auf der ADAN-Tagung 2022

ADAN ist das Afro-Deutsche Akademiker Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein differenziertes Bild von Afro-Deutschen, Afrikaner*innen und dem afrikanischen Kontinent zu schaffen. Ein viel diskutiertes Thema ist die Sichtbarkeit nicht-weißer Menschen in positiv oder neutral konnotierten Rollen. Sogenannte Role Models sind für junge Schwarze Menschen und People of Color (POC) selten sichtbar. Immer noch sind Schwarze Menschen und POC in einigen Branchen und insbesondere in Führungsetagen strukturell unterrepräsentiert. Stattdessen zeigen viele Untersuchungen, dass Schwarze Menschen und POC insbesondere in den Medien häufig mit den Attributen arm, bedürftig oder kriminell dargestellt werden. Eine stereotype Darstellung von Personengruppen kann jedoch zu einer Einschränkung der Vorstellungskraft führen, sich in bestimmten Berufsfeldern zu sehen. Ganz nach dem Motto: Man kann nicht werden, was man nicht sieht. Auf der ADAN-Tagung am 1. Oktober 2022 an der Universität Hamburg hat unsere Kollegin und Polizeioberkommissarin Miriam Caballero (ITK) über ihre Erfahrungen als Schwarze Polizistin berichtet und sich als Role Model für viele Fragen aus dem Publikum zur Verfügung gestellt. Sie sprach darüber, wie es sich anfühlte, ihre Karriere als erste Schwarze Polizistin in Hamburg zu beginnen und über ihre anfänglichen Befürchtungen, aufgrund ihrer Hautfarbe von den Bürger*innen abgelehnt oder nicht akzeptiert zu werden, was sich später nicht bewahrheiten sollte. Darüber hinaus gab sie dem Publikum Einblicke in ihre Erfahrungen mit der Polizei als sehr vielseitige Arbeitgeberin, die neben klassischen uniformierten Aufgaben auch viele Arbeitsbereiche vorhält, die man vielleicht nicht sofort mit der Polizei in Verbindung bringt. Frau Ebru Buldak von der Einstellungsstelle der Polizei Hamburg unterstützte schließlich bei der professionellen Beantwortung von Fragen zu den Einstellungsmodalitäten.

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Altonaer Vielfaltswoche-B2
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17. - 23.09.2022

Die Altonaer Vielfaltswoche im September 2022

In 2021 fand die Altonaer Vielfaltswoche erstmalig statt und wurde in 2022 fortgesetzt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bezirksamt Altona und dem dort ansässigen Fachamt für Sozialraummanagement.

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09.06.2022 Fachtagung DeZIM_B
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09.06.2022

Erste Fachtagung zum Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor

Am 9. und 10. Juni 2022 fand die erste Fachtagung des DeZIM (Deutsches Zentrum für Integrations- und Rassismusforschung, Link zum DeZim) zum nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NADIRA, Link zum NaDiRa) in Berlin statt, an der Miriam Caballero in Vertretung der Polizei Hamburg teilgenommen hat.

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DDT
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31.05.2022

Deutscher Diversity-Tag (DDT) 2022

Der Deutsche Diversity-Tag (DDT) des Vereins Charta der Vielfalt e. V. hat im Jahr 2022 sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Wir, vom Institut für transkulturelle Kompetenz, freuen uns sehr, dass die Polizei Hamburg an diesem Ereignis teilgenommen und so #FlaggeFürVielfalt gezeigt hat. Die Polizei Hamburg setzt, somit ein klares Zeichen für Toleranz und ein wertschätzendes Miteinander.

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25.04.2022

Ramadan-Iftarmahl und Jahresempfang

Am 25. April 2022 waren Kolleginnen und Kollegen der Polizei Hamburg zum Ramadan-Iftarmahl und Jahresempfang eingeladen.

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Veranstaltungen 2021

Begegnung-Akzeptanz2022_B1
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06.2021

Begegnung schafft Akzeptanz – Ein Jugendpräventionsprojekt

Im Juni 2021 stellte Ali Toprak, der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V. (KGD e.V.), das Jugendpräventionsprojekt „Begegnung schafft Akzeptanz" vor. Das Projekt zielt darauf ab, extremistische Entwicklungen bei Jugendlichen in den Bereichen Islamismus, Rassismus und Fanatismus zu verhindern. Es wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert und von der Kurdischen Gemeinde durchgeführt. Das ITK unterstützt das Projekt. Das Projekt brachte Polizeibeamt*innen und Jugendliche mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung zusammen, um Verständnis füreinander zu fördern. Es bestand aus Begegnungsveranstaltungen, Gesprächsformaten und kulturellen Bildungsveranstaltungen. Die Aktivitäten fokussierten sich auf Achtsamkeit, Machtverhältnisse, Vorurteile und Diskriminierung. Die Jugendlichen empfanden den direkten Dialog mit der Polizei als wertvoll und hatten ein hohes Multiplikator*innenpotenzial, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. „Ich wusste nicht, dass ich mit eine*r Polizist:in überhaupt reden darf. Ich wusste, dass ich es kann, aber nicht, dass ich es darf“, so eine Teilnehmerin. Für einen Teilnehmer stellten insbesondere Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen den Beweggrund zur Teilnahme dar. Ihm war wichtig, der Polizei zu zeigen, dass „wir Geflüchteten genau wie alle anderen sind und behandelt werden wollen. Die Polizei verkörpert den Staat – etwas der Polizei zu sagen heißt, es ganz Deutschland zu sagen. Und ich möchte Deutschland sagen, dass wir Geflüchtete auch studierte Leute sind. Ich möchte, dass ihr einen guten Eindruck von uns bekommt.“ Das Projekt wurde von beiden Seiten positiv bewertet und es wurde Interesse an einer Fortsetzung geäußert.

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Polizei HH – AK02
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07.10.2021

Die Polizei Hamburg zu Gast beim African Christian Council Hamburg e.V., Oktober 2021

In der Hamburger Polizei arbeiten Kolleg*innen aus rund 80 verschiedenen Nationen.

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Türkisches Kinderfest 2021_B
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23.04.2021

Türkisches Kinderfest

Auf Einladung von Murat Kaplan, dem ersten Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde Hamburgs e.V. (TGH e.V., Link zur TGH e.V.), hat das Institut für transkulturelle Kompetenz gemeinsam mit der Einstellungsstelle der Polizei Hamburg am 23. April 2021 am Türkischen Kinderfest teilgenommen. Die Türkische Gemeinde Hamburg e.V. existiert seit 1986 und versteht sich als Sprachrohr der türkischen Community in Hamburg. Sie ist weder konfessionell oder weltanschaulich noch parteipolitisch gebunden. Als Dachverband gehören ihr gegenwärtig 24 Einzelvereine, Gruppen und Initiativen an, die sich in Hamburg und Umgebung um die verschiedensten Belange von Menschen mit biografischem Türkeibezug kümmern. Das türkische Kinderfest findet jährlich am 23. April statt und ist in der Türkei ein nationaler Feiertag. Mustafa Kemal Atatürk, der Begründer der modernen Republik Türkei und gleichzeitig der erste Staatspräsident, widmete den 23. April allen Kindern dieser Welt. Es ist das größte Kinderfest in seiner Art. Alle Kinder, gleich welcher Nationalität, ungeachtet der Kultur, Ethnie und Religion, sollen an diesem Tag zusammenkommen und miteinander feiern. Dabei geht es darum, Kinderrechte international zu fördern und ein friedvolles Zusammenleben zu ermöglichen. Für die Polizei Hamburg eine geeignete Möglichkeit, mit den Jüngsten unserer Stadt über die Polizei ins Gespräch zu kommen und sie für den Polizeiberuf zu begeistern.

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28.11.2021 Deutschland Einwanderungsland_B
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28.11.2021

Deutschland. Einwanderungsland. Dialog für Teilhabe und Respekt.

Im Namen von Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Staatsministerin Reem Alabali-Radovan, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge, Integration und Antirassismus am 28. November 2021 zur Veranstaltung „Deutschland. Einwanderungsland. Dialog für Teilhabe und Respekt“ ins Bundeskanzleramt nach Berlin eingeladen.

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Hier finden Betroffene von Straftaten Hinweise zu Rechten, Hilfe und Beratung.

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