Warenbetrug

Vorsicht bei besonders günstigen „Schnäppchen“!

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 Comic zum Thema Warenbetrug

Warenbetrug Comic Rückseite mit Präventionstipps

Sie kaufen eine Ware oder Dienstleistung, bezahlen diese – aber die Lieferung / Leistung bleibt aus.


Vorsicht bei besonders günstigen "Schnäppchen"
Ein Angebot, das zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist es meistens auch. Niemand hat Geld zu verschenken. Möglichweise sollen Sie durch ein Lockangebot dazu veranlasst werden, sensible Daten zu übermitteln oder direkt Geld zu überweisen.
Auch wenn ihnen das Angebot sehr attraktiv vorkommt, fragen Sie sich immer: „Kann das wirklich sein?“
Werden Sie misstrauisch, wenn der Verkäufer Druck aufbaut. Dies hat er bei einem so günstigen Angebot nicht nötig. Handelt es sich um einen seriösen Verkäufer, wird er bei diesem Preis immer Kunden finden.
Informieren Sie sich über den Verkäufer. Bewertungsprofile können hierbei hilfreich sein. Seien Sie wachsam, wenn der Verkäufer bereits mehrere negative oder nur sehr wenige bzw. sehr viele identisch klingende positive Bewertungen erhalten hat. Es könnte sich dann um einen sogenannten „Fakeshop“ handeln. Auch eine Länderkennung des Kontos (auffällige IBAN-Kennung), die nicht zum (angeblichen) Sitz des Verkäufers passt, kann ein Indiz dafür sein, dass hier etwas nicht stimmt.
Beachten Sie die Warnhinweise im Internet und informieren Sie sich genauer.

Wichtig: ERST informieren, DANN bestellen.

Leisten Sie keine (An-)Zahlungen per Vorkasse oder mit Kreditkarte bei Ihnen unbekannten Anbietern. Bevorzugen Sie Plattformen, die Ihnen abgesicherte Zahlungssysteme mit Käuferschutz zur Verfügung stellen oder bestellen Sie per Rechnung.
Nutzen Sie keinesfalls einen Bargeld-Transferservice!
Entscheiden Sie sich für einen versicherten Versand. Bei diesem können Sie im Falle des Abhandenkommens der Ware eine Entschädigung geltend machen. Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Zahlungs- und Versandmodalitäten Ihres Geschäftspartners. Bei Käufen von privaten Anbietern liegt das Versandrisiko immer bei Ihnen als Käufer!

Wenn Sie vermuten, Opfer einer Straftat geworden zu sein, wenden Sie sich umgehend an die Polizei (Onlinewache). Speichern Sie zu Beweiszwecken den relevanten E-Mail-Verkehr und fertigen Sie Screenshots der jeweiligen Internetseiten.
Versuchen Sie, bereits geleistete Zahlungen rückgängig zu machen.
Beachten Sie: Überweisungen können grundsätzlich nicht zurückgebucht werden. Seien Sie trotzdem schnell und informieren Sie die Empfänger-Bank. Diese kann das Konto sperren, wenn es betrügerisch genutzt wird.

Flyer Onlineshopping (Download)
Information zum Betrug (Link)

Comic als PDF-Datei (Download)