Polizei Hamburg

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärden­sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vorsicht vor gefälschten Service-Hotlines bei Reiseumbuchungen oder -stornierungen!

Anlässlich der Ferienzeit häufen sich Fälle, bei denen Reisewillige im Kontakt mit vermeintlichen Kundencentern von Reiseportalen oder Fluggesellschaften betrogen werden. 

© Polizei Hamburg

Sie möchten eine Reise umbuchen oder müssen eine Reise stornieren? Um einen entsprechenden Kontakt aufzunehmen, gehen Sie über die Google-Suche, um auf die entsprechende Website zu gelangen? Gerade zur Ferienzeit sorgen Täter dafür, dass über die Suchmaschine gefälschte Service-Hotlines in der Trefferliste gegebenenfalls als Erstes angezeigt werden!

Werden diese Rufnummern im guten Glauben kontaktiert, wird man im Gespräch von den Mitarbeitenden der angeblichen Service-Hotline aufgefordert - wie bei Reiseportalen nicht unüblich – seine Zahlungsdaten anzugeben. Die Konsequenz: Unberechtigte Abbuchungen! Ihr Geld ist weg!

Mitunter kommt sogar eine Aufforderung, ein Fernzugriffsprogramm, wie z.B. AnyDesk oder Teamviewer oder eine entsprechende App, zu installieren.  Die Täter erhalten so die Kontrolle über Ihr Gerät und können Ihr Geld transferieren. Auf diese Weise gelangen auch zahlreiche Daten in deren Hände, die für weitere Straftaten missbraucht werden können.

 

TIPPS UND HINWEISE:

  • Nutzen Sie zur Kontaktaufnahme die Kontaktdaten aus der Buchungsbestätigung!

Sind Sie einen anderen Weg gegangen?

  • Prüfen Sie aufmerksam gesponserte Anzeigen!
  • Nehmen Sie sich Zeit, um die aufgerufene Seite auf Plausibilität zu prüfen (z.B. URL, Impressum, Gesamtaufbau)!

WAS TUN WENN … 

  • Ändern Sie Ihre Passwörter.
  • Muss Ihr Konto gesperrt werden? Sind noch Rückbuchungen möglich? Nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer Bank auf! 
  • Vermuten Sie eine Schadsoftware auf Ihrem Gerät? Unterbinden Sie sofort den Zugang zum Internet und gehen Sie, wie vom BSI empfohlen, vor.
  • Erstatten Sie Strafanzeige! Dies ist an jedem Polizeikommissariat sowie über die Onlinewache der Polizei Hamburg möglich.