„Sicherer Schulweg – ohne Elterntaxis“

Viele Jahrzehnte war es selbstverständlich den Schulweg zu Fuß zurückzulegen.

„Sicherer Schulweg – ohne Elterntaxis“

Im Auto zur Schule gebracht zu werden, war die Ausnahme. Doch wie sieht es heute aus? Derzeit wird jedes dritte Kind mit dem Auto zur Schule gebracht. Ist das notwendig oder könnten die Eltern das „Eltern-Taxi“ viel öfter stehen lassen und ihre Kinder zum Fußmarsch ermuntern?

Sicherer Schulweg ohne Elterntaxis

Nur Kinder, die ihren Schulweg selbst in die Hand nehmen, haben später die Möglichkeit, auf eigenen Beinen zu stehen. Kinder mit dem Auto zur Schule zu fahren, um sie vor möglichen Gefahren des Straßenverkehrs zu schützen, ist zwar nachzuvollziehen. Aber das ist der falsche Weg, denn dadurch wird das Verkehrsaufkommen rund um die Schulen verstärkt und die Kinder werden gefährdet.

Kinder müssen früh lernen, mit den Gefahren im Straßenverkehr umzugehen. Darum ist es wichtig, die Kinder nicht unvorbereitet auf den Weg zu schicken. Sie müssen ihre Wege üben und über die Gefahren aufgeklärt werden. Deshalb wird in der Schule zum Schulanfang für alle Erstklässler das „Schulwegtraining“ gemeinsam mit der Polizei durchgeführt.

Rücksicht auf Kinder!

Das Zu-Fuß-Gehen hat aber noch ganz andere Vorteile: Die Kinder werden selbstständig, ihre Bewegungsfreudigkeit wird gefördert. Außerdem werden die sozialen Kontakte gefördert und die Sinne der Kinder geschult. Studien belegen, dass Kinder ihren Schulweg zu Fuß viel bewusster wahrnehmen.