Sichtbarkeit und Schutz in herausfordernden Zeiten: Das IDDF auf dem CSD 2025
Am 1. August 2025 waren unsere Mitarbeiter, Björn Zenk und Michel Hündür, als Vertreter des IDDF gemeinsam mit dem BMDA am Stand der LSBTI-Dienststelle der Polizei Hamburg auf dem Christopher-Street-Day vertreten. Trotz des durchwachsenen Wetters kamen zahlreiche interessierte Bürger:innen zu unserem Stand. Besonders die kleinen Gäste zeigten großes Interesse an unserem Polizeimotorrad, während die Erwachsenen die Gelegenheit nutzten, mit uns ins Gespräch zu kommen – vor allem über Vielfalt, Akzeptanz und die wichtige Antirassismusarbeit innerhalb der Polizei Hamburg.
Der Christopher-Street-Day erinnert an die Stonewall-Unruhen von 1969, ein symbolträchtiger Wendepunkt im Kampf für die Rechte und Sichtbarkeit der LSBTI-Community. Der CSD steht weltweit für Mut, Gleichstellung und gesellschaftlichen Fortschritt. Doch gerade in der heutigen Zeit, geprägt von einer europaweiten Verschärfung der Rechte von vielen Minderheiten, wird es für die LSBTI-Community immer schwieriger, sich offen zu zeigen und sichtbar zu sein.
Dieser gesellschaftliche Wandel macht auch den Einsatz eines umfassenden Sicherheitskonzepts auf Veranstaltungen wie dem CSD nötig. Im vergangenen Jahr 2024 wurde etwa die Regenbogenflagge am Hamburger Rathaus durch Vandalismus beschädigt – ein trauriger Beleg dafür, dass Hass und Intoleranz weiterhin präsent sind und entschiedene Gegenmaßnahmen erfordern.
Der Polizeistand auf dem CSD, organisiert von der LSBTI-Dienststelle, ist deshalb ein wichtiger Ort der Begegnung, des Dialogs und des sichtbaren Engagements für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Gemeinsam mit dem BMDA setzen wir ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt – gerade in herausfordernden Zeiten.
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