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ROADPOL Speed – Tempo raus, Sicherheit rein!

In dieser Woche beteiligte sich die Polizei Hamburg an den länderübergreifenden Verkehrskontrollen im Rahmen des europäischen Netzwerks "ROADPOL" (European Roads Policing Network), mit dem Ziel die Sicherheit auf den Straßen Hamburgs zu erhöhen und insbesondere auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Höhepunkt war die groß angelegte Verkehrskontrolle am gestrigen Tag unter der Leitung der Verkehrsdirektion 1.
 

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Enno Treumann, Leiter der Verkehrsdirektion war vor Ort, stand den Pressevertretenden für O-Töne zur Verfügung und brachte es auf den Punkt: 
 

"Stadtweit, mit etwa 200 Einsatzkräften, widmen wir uns heute im Rahmen einer ROADPOL-Aktion dem Thema 'Geschwindigkeitsüberschreitungen'. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin zu den Hauptunfallursachen zählt. Auch wenn wir stetig präventiv sowie repressiv in diesem Themenfeld arbeiten, sind fokussierte Verkehrskontrollen wie die in dieser Aktionswoche von großer Wichtigkeit. Alle Regionen, die LBP, die WS und natürlich meine Verkehrsdirektion sind vertreten und werden durch die heutige Großkontrolle für dieses bedeutsame Thema sensibilisieren und natürlich eine Vielzahl an Verstößen sanktionieren. Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte für ihr Engagement und ihre Professionalität."

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bei stationären und mobilen Kontrollen wurden gestern insgesamt 551 Fahrzeuge und 516 Personen unter die Lupe genommen. Die Bilanz? Ein bunter Strauß an Verstößen – von Urkundenfälschung über Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln bis hin zur verbotswidrigen Nutzung des Mobiltelefons am Steuer. Aber auch das Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis war kein Einzelfall. 

Die Ergebnisse der Geschwindigkeitsüberschreitungen der gestrigen Kontrolle zusammengefasst:

  • 810 x Geschwindigkeitsverstöße im Bußgeldbereich (darunter 44 Fahrverbote von 1 bis 3 Monaten)
  • 2012 x Geschwindigkeitsverstöße im Verwarngeldbereich 
  • 1818 x Geschwindigkeitsverstöße (im Verwarn- und Bußgeldbereich, festgestellt durch stationäre (GÜA) und mobile (mGÜA) Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen)

Auch die Prävention kam nicht zu kurz: An den Bushaltestellen Schäferkampsallee (U-Bahnhof Schlump) und Adenauerallee (ZOB) führten zwei Polizeikräfte der VD 6 rund 35 Gespräche mit Radfahrenden, um für mehr Sicherheit an Haltestellen zu sorgen. Das Feedback? Durchweg positiv!

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Besondere Fälle, die ins Auge fielen:

Ein 26-jähriger Rumäne, Fahrer eines Paketdienstes, wurde auf der B 75 mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt – und das ohne gültige Fahrerlaubnis, für ihn besteht eine Fahrerlaubnissperre.

Ein 39-jähriger Deutscher fuhr zu schnell – auch er war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, diese wurde ihm zuvor aufgrund der acht Punkte auf seinem Flensburger Konto bereits entzogen.

Ein 38-jähriger türkischer Kradfahrer rauschte mit seiner Kawasaki ZR 750 (110 PS) mit 180 km/h über die B 75 (erlaubt: 80 km/h).  Ihn erwarten 700 € Bußgeld und drei Monate Fahrverbot.

Zwei deutsche Kradfahrerinnen (31 und 27 Jahre) beschleunigten ihre Maschinen (185 bzw. 215 PS) auf über 150 km/h bei erlaubten 80 km/h. Dank eines zufällig vor ihnen fahrenden Streifenwagens konnten sie gestoppt werden. Die Strafe: 600 € Bußgeld, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot.

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Fazit: Mit Teamgeist und Professionalität haben die eingesetzten Polizeikräfte dazu beigetragen Hamburgs Straßen sicherer zu machen – ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!


Katharina Dehn, PÖA 2