Perspektivwechsel im Harburger Stadtkern
Anfang Juli durfte ich gemeinsam mit Demi Akpinar, Gründerin von kami e.V., mehr als zehn StadtteilEltern zu einem Stadtteilspaziergang im Harburger Stadtkern begrüßen.
Das Konzept ist einfach und zugleich wirkungsvoll. Die StadtteilEltern zeigen uns ihren Stadtteil, entscheiden selbst über die Route und sprechen offen darüber, wie sie Sicherheit und Aufenthaltsqualität vor Ort erleben. Für uns als Polizei ist das eine wertvolle Gelegenheit, zuzuhören, neue Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Da die Gruppe so groß war, teilten wir sie auf. Während eine Gruppe das PK 46 besichtigte und einen Einblick in die Arbeit der Polizei erhielt sowie zahlreiche Fragen stellen konnte, war die andere Gruppe gemeinsam mit der Stadtteilpolizistin für das Phoenixviertel, der Leitung des Jugendschutzes und mir im Quartier unterwegs. Nach rund eineinhalb Stunden wechselten die Gruppen.
Solche Begegnungen schaffen Vertrauen. Sie bauen Berührungsängste ab, fördern das gegenseitige Verständnis und stärken den Dialog zwischen Polizei und Menschen im Quartier. Genau diese Gespräche sind eine wichtige Grundlage für eine gute Zusammenarbeit und ein sicheres Miteinander.
Begleitet wurde der Stadtteilspaziergang von dem Journalisten André Lenthe, der die Veranstaltung mit Interviews, Fotos und kurzen Videos dokumentierte.
Ein gelungener Nachmittag bei bestem Wetter, der einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig der direkte Austausch für ein starkes Miteinander im Phoenixviertel und im Harburger Stadtkern ist.
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