Die Polizei informiert

Achtung: Falschgeld beim privaten Handyverkauf.

Die Polizei informiert

In Hamburg wurden der Polizei in den vergangenen 4 Wochen 7 Fälle gemeldet, bei denen hochwertige iPhones bzw. MacBooks mit Falschgeld bezahlt wurden. In allen Fällen wurden die Geräte auf Verkaufsplattformen wie eBay-Kleinanzeigen oder Facebook-Marketplace angeboten

Die Taten ereigneten sich wie folgt:

Die Täter erschienen meist abends zu zweit am verabredeten Verkaufsort und drängten das Opfer zum zügigen Abschluss des Geschäfts. Die Bezahlung erfolgte dann mit gefälschten Euro-Noten in verschiedenen Stückelungen. Als der Verkäufer in einem Fall Auffälligkeiten an den Geldscheinen festgestellt hatte, wurde ihm das Handy entrissen und die Täter flüchteten.


Die Polizei rät:

  • Lassen Sie sich beim Verkauf hochwertiger Waren stets ein amtliches Ausweisdokument zeigen.
  • Erstellen Sie einen schriftlichen Kaufvertrag und übertragen Sie alle Daten aus dem Ausweis in den Kaufvertrag.
  • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen und treffen Sie sich nicht alleine mit den Kaufinteressenten.
  • Prüfen Sie das Bargeld immer gewissenhaft auf Fälschungsmerkmale. Die Bundesbank gibt auf ihrer Website wichtige Hinweise zur Falschgelderkennung (www.bundesbank.de). Bei den bisher festgestellten Blüten war ein Schwachpunkt die sogenannte Smaragd-Zahl auf der Vorderseite der Scheine.
  • Wähen Sie gut beleuchtete Ort, um das übergebene Bargeld überprüfen zu können. Im Zweifel ist ein Treffen bei Ihrer Hausbank ratsam – hier können Sie das Bargeld prüfen und auf Ihr Konto gutschreiben lassen.
  • Sollten Sie Zweifel an der Echtheit der Geldscheine haben oder der Kaufinteressent zu aufdringlich werden, rufen Sie sofort die Polizei über 110.