Neue Masche des Anlagebetrugs im Internet!

Die Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche mit Kryptowährung

Neue Masche des Anlagebetrugs im Internet!

Symbolbild Betrug durch Kryptowährung


Die Polizei Hamburg warnt vor einer neuen Masche des Anlagenbetrugs. Die Kontaktaufnahme erfolgt hierbei über Partnerbörsen wie z.B. Tinder.
Nach allgemeiner Plauderei und Annäherung kommt die Sprache auf eine Kapitalanlage in Kryptowährung mit hoher Rendite: ein angeblich chinesisches Produkt. Das Opfer soll hierzu einen Account auf einer Web-Site der Täter eröffnen, dann über einen Zahlungsdienstleister Bitcoins erwerben und auf den eingerichteten Account transferieren. So soll schließlich das angebliche Krypto-Investment erworben werden. Spätestens wenn die Opfer eine Aus- oder Rückzahlung veranlassen wollen, bricht der Kontakt ab.

Neben dieser neuen Form der Kontaktaufnahme versuchen die Betrüger auch, über unseriöse Spam-Mails, Anzeigen in Onlinemagazinen oder auffällige Werbebanner auf verschiedenen Internetseiten das Interesse ihrer Opfer zu wecken. Häufig werden hierbei Fotos und Namen von prominenten Personen, TV-Sendern usw. missbräuchlich verwendet,
ohne dass diese etwas davon wissen.


Die Polizei rät hierzu:​​​​​​​

  • Personen, die sie auf virtuellen Plattformen kennenlernen, sind nicht immer die, die sie vorgeben zu sein.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn ungewöhnlich hohe Gewinne versprochen werden.
  • Schließen Sie Investments nur bei Banken oder Sparkassen ab, bei denen eine europäische Einlagensicherung besteht.
  • Spekulationen mit Kryptowährungen unterliegen generell sehr großen Risiken.
  • Die Durchsetzung zivilrechtlicher Forderungen gegenüber ausländischen Vertragspartnern ist sehr schwer bis unmöglich.
  • Achten Sie bei Internetangeboten auf ein nachvollziehbares Impressum
  • Seien Sie vorsichtig bei der Herausgabe persönlicher Daten. 
  • Die Verbraucherzentrale bietet zu diesen und anderen Themen Beratungsangebote an.


Weitere Informationen:

https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/vorsicht-vor-online-anlagebetrug/