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Kopf hoch! - Mehr sehen. Sicher ankommen.

Lesezeit: 2 Minuten                                                               Erscheinungsdatum: 8. Juni 2026

 

Wer Rennrad fährt, kennt das Gefühl.

Der Fahrtwind im Gesicht, die Geschwindigkeit, die Konzentration auf den nächsten Tritt. Der Blick geht nach unten, der Körper wird klein und windschnittig. Jede Bewegung ist darauf ausgerichtet, möglichst effizient voranzukommen.

Doch genau hier liegt ein Risiko.

Wer den Blick dauerhaft auf nur wenige Meter vor dem Vorderrad richtet, nimmt vieles von dem nicht wahr, was weiter voraus passiert. Unebenheiten auf der Fahrbahn, abbiegende Fahrzeuge, querende Personen oder plötzlich auftauchende Hindernisse werden oft erst sehr spät erkannt. Die Reaktionszeit verkürzt sich und damit steigt das Unfallrisiko.

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Um genau darauf aufmerksam zu machen, waren unsere Kolleginnen und Kollegen der VD 6 zusammen mit Partnern des Forums Verkehrssicherheit Hamburg auch am vergangenen Samstag wieder unterwegs.

Unter dem Motto "Kopf hoch!" suchten sie das Gespräch mit Rennradfahrenden auf der Kaltehofe.

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In zahlreichen Gesprächen erklärten die Einsatzkräfte die Hintergründe der Aktion und warben für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Dabei zeigte sich immer wieder, dass vielen die Problematik zwar grundsätzlich bewusst ist, sie sich im Alltag jedoch oft unbemerkt einschleicht.

Denn Sicherheit beginnt nicht erst in einer Gefahrensituation. Sie beginnt bereits mit dem Blick nach vorn.

Die Aktion "Kopf hoch!" soll deshalb nicht belehren, sondern sensibilisieren. Oft reicht ein kurzer Impuls, um eingefahrene Gewohnheiten zu hinterfragen und das eigene Fahrverhalten bewusster wahrzunehmen.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement und bei den vielen Radfahrenden für die offenen Gespräche.

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Und allen, die auf zwei Rädern unterwegs sind, wünschen wir eine sichere Fahrt und ein gutes Ankommen. Denn manchmal macht ein kleiner Perspektivwechsel einen großen Unterschied:

Kopf hoch - dann sieht man einfach mehr.

 

Susanne Binnewies, PÖA 22

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