Kollege Walter
Zuhören, um zu helfen
Seit Juni 2020 verrichte ich meinen Dienst als Stadtteilpolizistin am Polizeikommissariat 36 in Bramfeld. Zuvor war ich mehr als 10 Jahre in der Personalabteilung der Polizei tätig.
Ich habe mich sehr gefreut und freue mich noch immer, nach der Tätigkeit im Bereich der Polizeiverwaltung wieder Bürgernah tätig sein zu dürfen.
An der Aufgabe der Stadtteilpolizistin mag ich besonders, dass ich mein eigenes Betreuungsgebiet habe und dort über die Zeit immer mehr Bürgerinnen und Bürger kennenlerne. Auch wenn zum Teil nicht namentlich, sondern nur über wiederkehrende Begegnungen im Rahmen der Fußstreife durch das Gebiet.
Diese Begegnungen stellen sogenannte "Mikrobeziehungen" dar, die meines Erachtens vor dem Hintergrund der zunehmend älter werdenden Bevölkerung und dem Aspekt der Vereinsamung sehr wertvoll für beide Seiten sind.
Mir ist es wichtig, für alle in meinem Gebiet "ein offenes Ohr" zu haben, egal, ob für Smalltalk oder für Sorgen und Nöte, bei denen die Polizei Hilfestellung geben oder im besten Fall Abhilfe schaffen kann.
An meinem Betreuungsgebiet (grob skizziert umfasst dieses die Heukoppel/Fahrenkrön mit seitlicher Begrenzung durch die Berner Chaussee/Pezolddamm und die Steilshooper Allee) gefällt mir besonders gut, dass es sich um ein Wohngebiet handelt, welches mit seinen Pferdewiesen und Teichen in der Großstadt Hamburg einen Hauch von „Dorfidylle“ versprüht.