Wir sind da, wenn Hamburg hinschaut!

Hier finden Sie eine Auswahl von Einsätzen der Polizei Hamburg, in denen wir durch Ihre Hinweise den Tätern auf die Spur kamen.

Wir sind da, wenn Hamburg hinschaut!

+++ VERDÄCHTIGE BEOBACHTUNGEN IN HOHENFELDE +++

In Hamburg schaut man hin: Am vergangenen Dienstag verständigte eine Frau aufgrund verdächtiger Beobachtungen die Polizei. Ein daraufhin festgenommener Mann kam vor den Haftrichter.

Einer Anwohnerin (40) war in der Vergangenheit mehrfach ein alter VW Golf aufgefallen, der auf einem fremden Privatparkplatz stand und der offenbar niemandem aus der Nachbarschaft gehörte. Das Fahrzeug wurde immer wieder von demselben Mann gefahren und mit ihm hielten sich auch immer unterschiedliche Personen darin auf. Weil ihr dies verdächtig vorkam, verständigte sie gestern Morgen schließlich die Polizei.

Vorab hatten die eingesetzten Beamten bereits ermittelt, dass der Golf Ende September in Altona-Altstadt gestohlen worden war.

Als sie dann an den Pkw herantraten, bemerkten sie, dass sich darin zwei Personen aufhielten und die Scheiben von innen stark beschlagen waren. Auf Aufforderung stieg zunächst ein 41-jähriger Portugiese aus. Hierbei sahen die Beamten, dass der Innenraum stark vermüllt war und sich darin auch Drogenutensilien befanden. Kurze Zeit später verließ auch eine 22-jährige Deutsche das Fahrzeug. Beide machten einen berauschten Eindruck auf die Beamten.

Zu der Herkunft des Fahrzeugs machten die beiden nicht nachvollziehbare Angaben. Die Beamten nahmen beide zunächst vorläufig fest und stellten den Golf als Beweismittel sicher. Das Fahrzeug wurde im weiteren Verlauf zur Verwahrstelle der Polizei transportiert.

Beamte der für die Region Mitte zuständigen Fachdienststelle für Kfz-Delikte (LKA 112) übernahmen die weiteren Ermittlungen.

Es besteht der Verdacht, dass der 41-Jährige, der offenbar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, den Golf über einen längeren Zeitraum und ohne Versicherungsschutz geführt hatte, zuletzt offenbar auch in berauschtem Zustand. Insofern wurde eine entsprechende Strafanzeige gefertigt und auch eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

Weiterhin wurde festgestellt, dass der 41-Jährige auch verdächtig ist, mit dem Golf Mitte Oktober in Ratzeburg einen Tankbetrug begangen zu haben.

Die Ermittler führten den insbesondere wegen Eigentumsdelikten polizeibekannten Mann einem Haftrichter zu.

Gegen die 22-jährige Frau ließ sich kein Tatverdacht erhärten, sodass sie später wieder entlassen wurde.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

In Hohenfelde schaut man hin

+++ ENDSTATION: ALTKLEIDERCONTAINER +++

#Inhamburgschautmanhin: Aufgrund aufmerksamer Beobachtungen zweier Zeugen konnte in der vergangenen Nacht in #Borgfelde ein mutmaßlicher KFZ-Aufbrecher festgenommen werden.

Ein Anwohner hörte zunächst ein dumpfes Geräusch und sah dann einen Mann, der in einem PKW saß und darin auffällig hantierte. Während der Zeuge die Polizei alarmierte, beobachtete er, wie der Mann durch die Beifahrerscheibe aus dem Auto herauskletterte und flüchtete.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen meldete sich ein Taxifahrer bei der Polizei. Dieser berichtete, soeben einen verdächtigen Mann gesehen zu haben, der auffällig in geparkte Fahrzeuge geschaut habe. Zwischenzeitlich hatte der Besitzer des aufgebrochenen PKW mitgeteilt, dass aus seinem Auto unter anderem eine dreieckige Fahrradtasche, mehrere Werkzeuge und eine Taschenlampe fehlten.

Bei den weiteren Fahndungsmaßnahmen wurde die Besatzung des Peter 41/1 schließlich auf einen Mann aufmerksam, der zur Hälfte in einem Altkleidercontainer hing. Der Aufforderung, aus dem Container zu klettern, kam der Mann nur zögerlich nach. Im Hinblick auf die Bekleidung entsprach er bereits der Täterbeschreibung. Bei seiner Überprüfung fanden die Kollegen auch noch eine Taschenlampe und das mutmaßliche Tatwerkzeug zum Einschlagen der Autoscheibe: Einen Fahrraddynamo, der an einen Schnürsenkel geknotet war. Neben dem Container lag außerdem eine Tasche, in der sich eine dreieckige Fahrradtasche und mehrere Werkzeuge befanden.

Der polizeibekannte Verdächtige kam vor den Haftrichter.

In Hamburg schaut man hin

+++ DANKE FÜRS HINSCHAUEN +++

Eine Zeugin beobachtete beim Blick aus dem Küchenfenster einen Mann, vermutlich einen Wildpinkler. Als der Mann allerdings ausholte und mehrfach mit einem Gegenstand gegen die Beifahrerscheibe eines parkenden Autos schlägt, wählte die Zeugin geistesgegenwärtig den Polizeinotruf 110.
Sie gab dem Kollegen am Telefon eine sehr detaillierte Beschreibung des Mannes und beobachtete die Situation weiter von ihrem Fenster aus.
Unsere schnell eintreffenden Kollegen trafen auf den mutmaßlichen Autoaufbrecher und nahmen ihn fest.

#inhamburgschautmanhin – für die Zeugin eine Selbstverständlichkeit!💪

Für ihr vorbildliches und besonnenes Handeln bedankten sich Pressesprecher Timo Zill und Ralf Militzer (Leiter der Öffentlichkeitsarbeit) persönlich bei der aufmerksamen Frau und überreichten ihr eine Urkunde und Kino-Gutscheine als Zeichen der Anerkennung.

Über den Besuch von Polizei und Presse in ihrer Wohnung freute sich die Zeugin sehr, „aber auch ohne dieses Treffen würde ich jederzeit wieder so reagieren!“

Plakat zur Kampagne

+++ IN BARMBEK SCHAUT MAN HIN +++

Eine aufmerksame Zeugin beobachtete kürzlich an einem Sonntagmorgen in der Habichtstraße vier Männer, die an einem Damenrad standen und sich dann mitsamt Rad in Richtung Steilshooper Straße entfernten. Da ihr das Verhalten verdächtig erschien, informierte sie umgehend die Polizei Hamburg und konnte den Kolleginnen und Kollegen in der Polizeieinsatzzentrale auch gleich eine gute Personenbeschreibung der Männer übermitteln.
Als unsere Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, flüchteten die Verdächtigen sofort in unterschiedliche Richtungen. Zwei von ihnen gelang die Flucht nicht - u.a. konnte der Fahrer des Fahrrads festgenommen werden.

Wieder ein Fall, bei dem sich das Hinschauen und Anrufen gelohnt hat - die Verdächtigen erwartet ein Verfahren wegen Fahrraddiebstahls! Der Drahtesel der Begierde wurde sichergestellt, sodass er seinem rechtmäßigen Eigentümer wieder ausgehändigt werden kann.

Kampagne:

+++ IN BERGEDORF SCHAUT MAN HIN +++

In Bergedorf konnte eine aufmerksame Bankangestellte einen Trickbetrug verhindern. Nachdem eine 90-jährige Rentnerin von den Tätern, die sich als falsche Polizeibeamte ausgaben, angerufen wurde, ging sie umgehend zur Bank, um ihr Geld "zu sichern".

Die miese Masche der Täter: Am Telefon sagten sie der alten Dame, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei und ihr Konto demnächst leer geräumt werden würde. Als die Dame bei der Bank dann knapp 40.000 EUR abheben wollte, wurde die Bankangestellte stutzig und informierte die Polizei Hamburg
So wurde die Seniorin nicht um ihr Erspartes gebracht.

Die Masche der Täter ist vielfältig. Damit Sie und Ihre Angehörigen nicht auf diese oder ähnliche Maschen reinfallen, hier Tipps und Hinweise für Sie:

  • Wenn die Polizei anruft, erscheint niemals die Rufnummer 110 im Display.
  • Polizeibeamte fordern Sie am Telefon nicht zur Über- bzw. Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen auf.
  • Polizeibeamte befragen Sie am Telefon nicht zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Schon gar nicht befragen Polizeibeamte Sie zu Ihren Geldverstecken.
  • Polizeibeamte warnen am Telefon nicht vor korrupten Bank- oder Sparkassenmitarbeitern, die es auf eure Vermögenswerte auf dem Konto oder im Schließfach abgesehen haben.
  • Legen Sie einfach auf, nur so werden Sie den oder die Betrüger los!
  • Reden Sie auch mit Ihren älteren Angehörigen über die miese Masche!

In Hamburg schaut man hin Bergedorf