Polizei und Feuerwehr kontrollieren Rettungswege in Steilshoop und Barmbek-Nord
Bei einer gemeinsamen Kontrollfahrt haben Polizei Hamburg und Feuerwehr Hamburg in den Stadtteilen Steilshoop und Barmbek-Nord überprüft, ob Rettungswege für Einsatzfahrzeuge frei zugänglich sind.
Hintergrund der Aktion war unter anderem ein zurückliegender Feuerwehreinsatz, bei dem eine Drehleiter aufgrund falsch abgestellter Fahrzeuge nicht eingesetzt werden konnte.
Im Rahmen der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte insgesamt 29 Falschparkverstöße fest. In 14 Fällen wurden Abschleppmaßnahmen angeordnet, um die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge sicherzustellen. Vereinzelt stießen die Maßnahmen vor Ort auf Protest von Anwohnerinnen und Anwohnern. Insgesamt ziehen Polizei und Feuerwehr jedoch eine positive Bilanz.
Matthias Hoppe, Leiter des Polizeikommissariats 36:
„Diese Zahlen verdeutlichen das bestehende Problem. Wir appellieren daher an alle Anwohnerinnen und Anwohner, die bestehende Beschilderung zu beachten. Letztlich ist die Einhaltung der vorgeschriebenen Restfahrbahnbreite von drei Metern entscheidend, damit Einsatzfahrzeuge, insbesondere Feuerwehr und Rettungsdienste, im Ernstfall ungehindert passieren können. Wir werden künftig verstärkt auf die Einhaltung der Regelungen achten und bei Verstößen konsequent handeln. Die Aktion war insgesamt erfolgreich.“
Mit Blick auf die weitgehend verständnisvollen Reaktionen vor Ort ergänzt Hoppe:
„Besonders erfreulich ist, dass wir den Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern weiter intensivieren konnten.“
Auch die Feuerwehr Hamburg bewertet die gemeinsame Kontrollaktion positiv.
Polizei und Feuerwehr werden auch künftig gemeinsame Kontrollen durchführen und weitere Maßnahmen prüfen, um Rettungswege dauerhaft freizuhalten. Ziel ist es, die Sicherheit im Ernstfall zu erhöhen und sicherzustellen, dass Einsatzkräfte schnell und ungehindert helfen können.