Polizei Hamburg

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Hamburg feiert Vielfalt und Kinderrechte

Das 23 Nisan Kinderfest zeigte, wie Vielfalt, Kinderrechte und Begegnung Hamburg verbinden.

Bei strahlendem Frühlingswetter verwandelte sich der August-Lütgens-Park in Hamburg-Altona in einen lebendigen Treffpunkt für Familien, Kinder und Kulturschaffende. Mehr als 13.000 Menschen folgten der Einladung der Türkischen Gemeinde Hamburg (TGH) zum internationalen Kinderfest „23 Nisan“ – einem festen Bestandteil des Hamburger Kulturkalenders, der für gelebte Vielfalt, Gemeinschaft und Inklusion steht.

Das „23 Nisan“-Fest hat seinen Ursprung in der Türkei, wo am 23. April der Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes gefeiert wird. Dieser Tag erinnert an die Eröffnung der Großen Nationalversammlung im Jahr 1920 und ist den Kindern gewidmet. Als einer der ersten Staatsfeiertage der jungen Republik Türkei betont er Volkssouveränität, Neuanfang und gesellschaftliche Verantwortung – Werte, die auch in Hamburg lebendig werden. Für viele Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland ist dieser Tag ein Anlass, die Bedeutung der Kinder für die Zukunft und die Werte Bildung, Teilhabe und Engagement zu feiern.

Das Fest bot eine bunte Bühne für kulturellen Austausch und die Präsentation junger Talente. Mit Musik-, Tanz- und Theateraufführungen gestalteten Kinder und Jugendliche ein abwechslungsreiches Programm, das die kulturelle Vielfalt Hamburgs eindrucksvoll sichtbar machte.

Auch das IDDF und die Einstellungsstelle der Polizei Hamburg waren mit einem Informationsstand vertreten – ein Zeichen der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit der Türkischen Gemeinde Hamburg. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit des IDDF zu informieren und mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt standen Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Diversität und die Bedeutung vertrauensvoller Beziehungen zwischen Institutionen und Bevölkerung.

Die Veranstaltung bot Raum für Austausch mit Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern, Migrantenorganisationen und interessierten Familien. Die zahlreichen Gespräche unterstrichen die Relevanz von Community Policing als Ansatz zur Förderung des Dialogs zwischen Polizei und Gesellschaft. Besonders Familien mit Migrationsgeschichte schätzten die Möglichkeit zu niedrigschwelligen Begegnungen mit der Polizei. Solche Gespräche auf Augenhöhe tragen dazu bei, Vertrauen zu stärken, Berührungsängste abzubauen und die Polizei als Partnerin für Schutz und Unterstützung erlebbar zu machen. Vor dem Hintergrund zunehmender Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen wurde die Bedeutung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von vielen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern betont.

Neben den Informationsangeboten sorgte das Fest mit Mitmachaktionen, Spielangeboten und internationalen kulinarischen Spezialitäten für ein abwechslungsreiches Erlebnis. Die Auftritte von mehr als 250 Kindern zeigten eindrucksvoll das Engagement und Potenzial der jungen Generation und schufen eine positive Atmosphäre der Begegnung und des Miteinanders.

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