Gemeinsam für den Opferschutz
Austausch und Einblicke im Hause der Polizei
Nach sechs Jahren Pause kehrte der Opferschutztag der Polizei Hamburg am 26. Februar 2026 zurück und brachte im Veranstaltungssaal im Haus A an den Landungsbrücken zahlreiche Akteurinnen und Akteure zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung durch das LKA FSt 32 gemeinsam mit der Akademie der Polizei Hamburg. Ziel des Tages war es, den Austausch zwischen Polizei, Opferhilfeeinrichtungen und Nachwuchskräften zu stärken und aktuelle Themen rund um Opferschutz und Zusammenarbeit in den Blick zu nehmen.
Bereits am Morgen füllte sich die dritte Etage mit Leben. Rund 250 Nachwuchskräfte aus dem ersten und zweiten Semester waren vor Ort, um sich zu informieren, Fragen zu stellen und erste Kontakte zu knüpfen. Am Nachmittag kamen zusätzlich Studierende hinzu, sodass über den Tag hinweg mehrere hundert Teilnehmende an den verschiedenen Angeboten teilnahmen. Zum Auftakt richtete Polizeipräsident Falk Schnabel ein Grußwort an die anwesenden Gäste, die Nachwuchskräfte sowie die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bereich der Opferhilfe.
Etwa 25 Institutionen aus Hamburg und darüber hinaus nahmen an der Veranstaltung teil und standen für Gespräche und Informationen bereit. Dazu gehörten unter anderem Weisser Ring, 24/7 Frauenhäuser Hamburg, HateAid sowie Arbeit und Leben Hamburg. An ihren Ständen informierten sie über ihre Arbeit, Unterstützungsangebote für Betroffene und die Zusammenarbeit mit der Polizei. Für viele Nachwuchskräfte war es eine wertvolle Gelegenheit, die Vielfalt der Opferhilfeeinrichtungen kennenzulernen und zu verstehen, wie wichtig funktionierende Netzwerke für eine gute Unterstützung von Betroffenen sind.
Auch innerhalb der Polizei Hamburg waren verschiedene Bereiche vertreten. Neben dem Beschwerdemanagement und Disziplinarangelegenheiten der Polizei Hamburg (BMDA) stellte sich ebenfalls das Institut für Demokratie, Diversität und Führung (IDDF) mit einem Informationsstand vor.
Der Opferschutztag bot damit weit mehr als reine Information. Er schuf Raum für Begegnungen, neue Kontakte und einen offenen Dialog zwischen Polizei, Hilfseinrichtungen und Nachwuchskräften. Die erfolgreiche Veranstaltung soll künftig wieder regelmäßig stattfinden und wird im Zwei Jahres Rhythmus wiederholt, um das Netzwerk weiter zu stärken und den Austausch dauerhaft zu fördern.
#opferschutz #polizeihamburg #netzwerkarbeit #zusammenarbeit #nachwuchskräfte #hamburg #zivilgesellschaft #austausch #prävention #demokratie #iddf