Gefährliche Fracht im Visier
Großkontrolle der Wasserschutzpolizei setzt Zeichen für Sicherheit
Wenn auf Hamburgs Straßen und im Hafen Gefahrgut und Abfälle unterwegs sind, ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Denn wo komplexe Vorschriften auf hohen Konkurrenzdruck und enge Zeitpläne treffen, lauern Risiken – für Mensch, Umwelt und Verkehrssicherheit. Immer wieder werden Vorschriften missachtet, sei es aus Unwissenheit oder Kalkül. Überladene LKW, übermüdete Fahrende und vernachlässigte Technik sind keine Seltenheit und bergen ein enormes Gefahrenpotenzial.
Um dem entschieden entgegenzutreten, hatte die Wasserschutzpolizei Hamburg gestern zur Großkontrolle geladen. Unter der Federführung der spezialisierten Fachdienststellen WSP 513 und WSP 522 (zukünftig WSP 632C und WSP 632A/B) rückten die Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet und im Hamburger Hafen aus. Im Fokus: gewerblicher Güterverkehr, insbesondere Gefahrgut- und Abfalltransporte – an Land wie auf See.
Mit vereinten Kräften und unterstützt von anderen Bundes- und Landesbehörden, wie dem Zoll des Bundes und Luxemburgs, dem BALM, der BAM, der Gewerbeaufsicht Niedersachsen, und der Hamburger Behörden BUKEA, BVM, BJV und J23, sowie Kräften der Polizei Bayern, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein mit vier Kontrollstellen unter Einbindung der BAB A 1 und A 7 und im EA Hafen auf diversen Terminals durch.
Und damit nicht genug: Unser Social Media Team war live vor Ort und hat spannende Einblicke und Eindrücke direkt aus dem Einsatzgeschehen mitgebracht – authentisch, nah dran und informativ. Die Beiträge haben wir hier für Sie zusammengestellt:
Katharina Dehn, PÖA 2