Polizei Hamburg

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärden­sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Ein Zeichen der Verbundenheit: Polizei Hamburg verabschiedet sich von Peggy Parnass

Am 18. März 2025 nahm das IDDF an der Trauerfeier und Beisetzung von Peggy Parnass teil. Die Autorin, Journalistin, Publizistin und Holocaust-Überlebende war am 12. März im Alter von 97 Jahren gestorben. Sie war eine unermüdliche Kämpferin für Gerechtigkeit und Toleranz. Peggy Parnass kannte die Arbeit des IDDF insbesondere durch ihre Ehrenmitgliedschaft im jüdischen Kulturnetzwerk Mit2Wo e. V., mit dem das IDDF regelmäßig zusammenarbeitet. Die Zeremonie war ein bewegendes Ereignis, da Hamburg eine wichtige Menschenrechtlerin verlor.

Die Polizei Hamburg ehrte Peggy Parnass durch die Teilnahme des Polizeipräsidenten Falk Schnabel und Mitarbeitende des IDDF sowie der BMDA. Etwa 500 Gäste, darunter prominente Politiker*innen wie der Erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher, nahmen an der Trauerfeier teil, die von der jüdischen Gemeinde und weiteren langjährigen Weggefährten begleitet wurde. Ein symbolisches Zeichen der Verbundenheit war das Tragen einer Kippa von allen männlichen Gästen, was den Respekt und die Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft unterstrich. Die Zeremonie fand im jüdischen Gebetsraum auf dem jüdischen Teil des Friedhofs in Ohlsdorf statt, wobei etwa 40 Ehrengäste, darunter der Polizeipräsident, Platz im Gebetsraum nahmen. Für alle anderen Gäste standen Bildschirme und Lautsprecher im Außenbereich bereit, sodass die gesamte Zeremonie mitverfolgt werden konnte.

Im Gebetsraum hielten neben Verwandten und Freund*innen von Peggy Parnass auch der Erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und andere Persönlichkeiten berührende Reden zu ihrer Person, ihrem Leben und ihrem wichtigen Engagement für die Rechte von Minderheiten. Nach der Zeremonie wurde der Sarg zum Grabplatz begleitet, wo Gebete gesprochen und Musik gespielt wurden. Die Polizei Hamburg legte im Namen der Behörde für Inneres und Sport einen Blumenkranz nieder.

Die Veranstaltung war ein kraftvolles Zeichen für gemeinschaftliches Engagement und ein Moment des Erinnerns und der Solidarität, der uns als Polizei Hamburg noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

#PeggyParnass #PolizeiHamburg #Trauerfeier #Gedenken #HolocaustÜberlebende #Antidiskriminierungsarbeit #Solidarität #Menschrechtskämpferin #InterkulturellerAustausch #RespektUndGemeinschaft #FalkSchnabel