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Ein neuer Taktgeber für das Polizeiorchester Hamburg

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Wenn man das Polizeiorchester Hamburg kennt, kennt man auch ihn: Den Mann, der seit vielen Jahren nicht nur mitten im Klangkörper steht, sondern ihn ebenso zuverlässig organisiert wie mit Leben füllt. Nachdem unsere langjährige, über drei Jahrzehnte prägende Chefdirigentin in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, war schnell klar: Wer könnte diese Aufgabe glaubwürdiger, sicherer und herzlicher übernehmen als jemand, der schon immer das rhythmische Herz des Orchesters war?

Unser neuer Leiter und Dirigent hat das Orchester über mehr als 30 Jahre organisatorisch geprägt, unzählige Projekte begleitet und dabei niemals sein musikalisches Feuer verloren. Ob E-Bass, Kontrabass, Tuba oder in kleineren Ensembles Klavier und Akkordeon - er ist nicht nur multiinstrumental hochbegabt, sondern auch menschlich eine Institution, die das Orchester buchstäblich im Takt hält.

Wir freuen uns sehr, Ihnen/Euch heute den neuen Taktgeber des Polizeiorchesters Hamburg vorzustellen: Ralf Steltner. 

 

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Ralf, Du kennst das Polizeiorchester wie kaum jemand sonst. Was bedeutet es für Dich, nun selbst am Dirigentenpult zu stehen?

„Es ist mir eine große Freude, aber auch eine sehr große Ehre, meine Kolleginnen und Kollegen dirigieren zu dürfen. Gut ausgebildet und sehr motiviert – so trifft man das Orchester. Dies gilt es, optimal zu unterstützen. Im täglichen Arbeitsprozess ergeben sich während der Orchesterarbeit teilweise hochemotionale Momente auf künstlerisch exponierter Ebene, die man als Dirigent aus einer anderen Perspektive erlebt, als das aus dem Orchester heraus in dieser Qualität überhaupt möglich wäre. Dieses Potenzial zu erkennen und zu fördern, wird meine Herausforderung sein.“

 

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Wohin möchtest Du das Orchester in den kommenden Jahren entwickeln — musikalisch, organisatorisch und vielleicht auch menschlich?

„Die musikalischen Spuren von Frau Dr. Kresge sind unverwischbar. Und das ist auch sehr gut so, denn unter ihrer Leitung konnte sich ein hervorragender und beliebter Klangkörper entwickeln. Die Aufgabe wird sein, die musikalische Bandbreite des Orchesters zu erhalten und zu vergrößern, Trends zu erkennen und das Orchester so als ein zeitgemäßes Ensemble zu erhalten sowie neue Präsentationsmöglichkeiten zu finden, bei denen das Polizeiorchester Hamburg sich der Öffentlichkeit in moderner Form zeigt. Basierend auf dem enormen Repertoire, mit dem wir unsere Programme seit Jahren füllen, bin ich mir sicher, dass es auch künftig gelingen wird, beim Schlussapplaus in zufriedene Gesichter zu blicken! Besonders, wenn das Orchester vielleicht in absehbarer Zukunft wieder seine nötige Personalstärke erreicht. 

Wohin möchte ich das Orchester menschlich entwickeln? Es mag ja ein wenig wie ein Märchen klingen, aber ich bin von großartigen Menschen umgeben, mit denen ich jeden Tag wieder gerne zusammenarbeite. Ich wünsche den Mitgliedern des Orchesters, dass wir daran bitte nichts ändern! Sollte es auch unwahrscheinlich wirken; ich hätte nicht gedacht, dass eine so positive Zusammenarbeit über Jahrzehnte hinweg möglich ist. Vielleicht liegt es an unserer musischen Neigung, wer weiß …“

 

Gibt es einen Moment aus Deiner langen Zeit im Orchester, der Dir bis heute besonders nah ans Herz geht?

“Als gebürtiger Sachse hatte ich das große Vergnügen, im Zusammenhang mit Konzerten des Polizeiorchesters viele Künstlerinnen und Künstler begleiten zu dürfen, die ich damals in der DDR so schnell nicht ungefiltert hätte treffen können. Viele von ihnen sind inzwischen leider auch nicht mehr unter uns. Aber das war längst nicht alles. Es fällt mir sehr schwer, mich auf ein spezielles Ereignis festzulegen, die Serie der kleinen Sternstunden hält ja auch noch an. Und dazu gehört ohne Übertreibung, das Orchester spielen zu hören.“

Zum Schluss haben wir uns noch ein musikalisches Schnellfeuer für Dich überlegt, und zwar ein 

„Entweder-oder“ der besonderen Art:  

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Lieber Ralf, vielen Dank für das kurzweilige und nette Gespräch. Wir wünschen Dir einen fulminanten Start in Deine neue Aufgabe und immer ein glückliches Händchen am Dirigentenstab.

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