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Die Zukunft ist schon da!

Um die Entwicklung der Unbemannte Luftfahrzeugsysteme (ULS) als innovative und umweltfreundliche Technologie zu fördern und Synergieeffekte bei der Entwicklung von ULS-Einsatzszenarien zu erzielen, haben die Polizei Hamburg und die HPA (Hamburg Port Authority) im August 2023 eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.

Die Polizei Hamburg und die HPA verfolgten dabei den Gedanken, im Bereich ihrer Zuständigkeit Vorreiter in der nachhaltigen Entwicklung innovativer Dienste sein zu wollen, um eine Steigerung von Effizienz, Qualität und Wirtschaftlichkeit zu erlangen.

Heute war es dann soweit: Der Standort des dronePORT im Hamburger Hafen wurde eröffnet.

© Polizei Hamburg Jens Meier CEO HPA, PL Falk Schnabel, Andreas Richter BWI


Bei dem dronePORT auf dem Kleinen Grasbrook im Spreehafen handelt es sich um eine Einrichtung der HPA, an dem die Forschung und Entwicklung von autonom fliegenden Drohnen in Zusammenarbeit mit Herstellerfirmen vorangebracht werden sollen. 

Ein Highlight war die durch die HPA gestaltete Vorführung des leitstandgesteuerten ULS mit einem Demonstrationsflug auf dem Gelände. Aus zeitlichen Gründen konnte der Unterelbeflug nicht simuliert werden.
Dieser wird seit den 1980ern regelmäßig durch die WSP Hamburg mit dem Polizeihubschrauber Libelle durchgeführt und dient dazu die Elbe in dem Zuständigkeitsbereich der WSP Hamburg unter schifffahrts- und Strompolizeilichen Aspekten zu bestreifen. Durch das leitstandgesteuerte ULS könnte diese Aufgabe zukünftig kostensparend, umweltschonend und ohne Geräuschemissionen durchgeführt werden.

Allerdings ist noch nicht absehbar, wann das leitstandgesteuerte ULS in den Echtbetrieb übergehen soll. Es wird also noch etwas Wasser die Elbe hinunterfließen, bis die Hürden überwunden sind und dieses ULS durch die HPA als „Drone as a Service“ angeboten werden kann.

Entsprechend der Kooperationsvereinbarung stellt die HPA für die Laufzeit der Vereinbarung die Hardware (benötigten Fluggeräte und Leitstand) zur Verfügung. Kosten für die Polizei Hamburg sollen im Rahmen der Kooperationsvereinbarung nicht entstehen.

Polizeipräsident Falk Schnabel hielt ein Grußwort vor dem geladenen internationalen Publikum aus Wirtschaft und Behörden und unsere Kolleginnen und Kollegen der SP31 SPoC ULS und des LKA 38 stellten an einem eigenen Stand der Polizei Hamburg die Einsatzszenarien in der polizeilichen Anwendung vor.

Zudem waren diverse weitere Behörden, Firmen und Projekte zum Thema Air Mobilität vor Ort.


Katharina Dehn, PÖA 2