SKiD.Hamburg

Kriminalitätsbezogene Bevölkerungsbefragung – SKiD.Hamburg

Kriminalitätsbezogene Bevölkerungsbefragung – SKiD.Hamburg

Logo SKiD Sicherheit und Kriminalität in Deutschland

Ob aus Scham, Angst, Unwissenheit oder anderen Gründen: Viele Personen zeigen eine erlebte Straftat nicht bei der Polizei an. Folglich tauchen nicht alle Opferwerdungen in der Kriminalitätsstatistik auf. Um die Kriminalitätslage zukünftig umfassender abbilden zu können, wird in Deutschland ab 2020 die Befragung ‚Sicherheit und Kriminalität in Deutschland‘ (SKiD), also regelmäßige Bevölkerungsbefragungen zu den Themen Kriminalität, Opferwerdung und Sicherheitsempfinden, durchgeführt.

Diese bundesweiten Befragungen erbringen jedoch für die einzelnen Bundesländer keine aussagekräftigen landesspezifischen Erkenntnisse. Hamburg ist eines der ersten Bundesländer, welches deutlich mehr aus diesen Befragungen machen will. Es werden deshalb besonders viele Hamburgerinnen und Hamburger befragt. Diese beantworten über den bundesweit einheitlichen Fragebogen hinaus auch noch Hamburg-spezifische Fragen.

Die polizeiliche Kriminalitätserfassung bildet bisher nur das Hellfeld der Kriminalität – also alle polizeilich registrierten Straftaten – ab. Die Bevölkerungsbefragung als ergänzender Baustein ermöglicht eine umfassendere Bestandsaufnahme der Kriminalitätslage, da sie auch Informationen über das Dunkelfeld zugänglich macht. Gemeint sind hiermit Taten, die zwar dem Opfer bekannt, der Polizei jedoch unbekannt sind. Daraus ergibt sich ein möglichst realitätsnahes Bild der Kriminalitäts- und Sicherheitslage auch für Hamburg.

Die Befragung stellt – abgesehen von der Anzeigenerstattung – erstmalig einen direkten Kommunikationskanal dar, über den die Hamburger Bürgerinnen und Bürger ihre Kriminalitätswahrnehmung mitteilen können. Damit wir uns auch in Zukunft bestmöglich für die Hamburgerinnen und Hamburger einsetzen können, brauchen wir ihre Hilfe: denn in Hamburg schaut man hin!

Die erste Befragung startet in der 43. KW 2020 und wird durch das Umfrageinstitut infas – Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH durchgeführt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Seite unserer Kriminologischen Forschungsstelle  sowie der Projektseite des BKA unter www.bka.de/skid.

Kontakt: skid.hamburg@polizei.hamburg.de