In Hamburg fragt man nach – Ihre Sicht auf Ihre Sicherheit

Kriminalitätsbezogene Bevölkerungsbefragung – SKiD.Hamburg

Kriminalitätsbezogene Bevölkerungsbefragung – SKiD.Hamburg

Logo SKiD Sicherheit und Kriminalität in Deutschland

Ob aus Scham, Angst, Unwissenheit oder anderen Gründen: Viele Personen zeigen eine erlebte Straftat nicht bei der Polizei an. Folglich tauchen nicht alle Opferwerdungen in der Kriminalitätsstatistik auf. Um die Kriminalitätslage zukünftig umfassender abbilden zu können, wird in Deutschland ab dem 19. Oktober 2020 die Befragung ‚Sicherheit und Kriminalität in Deutschland‘ (SKiD) durchgeführt. Dies ist die erste Welle regelmäßiger Bevölkerungsbefragungen zu den Themen Kriminalität, Opferwerdung und Sicherheitsempfinden.

Diese bundesweiten Befragungen erbringen jedoch keine aussagekräftigen landesspezifischen Erkenntnisse. Hamburg ist eines der ersten Bundesländer, welches deutlich mehr aus diesen Befragungen macht. Es werden deshalb besonders viele Hamburgerinnen und Hamburger befragt. Diese erhalten über den bundesweit einheitlichen Fragebogen hinaus auch noch Hamburg-spezifische Fragen.

Die Befragung stellt – abgesehen von der Anzeigenerstattung – erstmalig einen direkten Kommunikationskanal dar, über den die Hamburger Bürgerinnen und Bürger ihre Kriminalitätswahrnehmung mitteilen können.

In den kommenden Tagen und Wochen erhalten deshalb ca. 23.000 in Hamburg wohnhafte Personen mehrfach Post vom Umfrageinstitut infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH, welches die Befragung im Auftrag von Bundeskriminalamt und Länderpolizeien durchführt.

Bitte beachten Sie dabei:

Es kann passieren, dass Trittbrettfahrer versuchen, mit Verweis auf die Befragung der Polizei an Ihre Daten oder in Ihre Wohnung zu gelangen.

Alle für die SKiD-Befragung ausgewählten Personen werden ausschließlich per Post kontaktiert und können den Fragebogen entweder postalisch oder im Internet ausfüllen. Niemals werden Personen angerufen oder persönlich aufgesucht, um an der SKiD-Befragung teilzunehmen.

Prüfen Sie deshalb im Zweifel die übersandten Unterlagen, um Betrugsversuche abzuwenden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zum Bundeskriminalamt auf. Verwenden Sie dazu bitte die E-Mail-Adresse skid@bka.bund.de oder die Telefonnummer 0611 55 13424.

Weitere Informationen zur Teilnahme, den Zielen und Themen der Befragung sowie zum Datenschutz finden Sie auf der Projektseite des BKA unter www.bka.de/skid.

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