Cruise Days 2025
Drohnenflugverbotszone 12.09. – 14.09.2025
Polizeilicher Einsatzraum rund um die „Hamburg Cruise Days“: Drohnenflug über Veranstaltungsgebiet untersagt
Zum Schutz der öffentlichen Sicherheit während der diesjährigen "Hamburg Cruise Days" hat die Wasserschutzpolizei Hamburg als einsatzführende Dienststelle einen polizeilichen Einsatzraum nach §21h Abs. 3 Nr. 11 der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) festgelegt. Der betroffene Luftraum umfasst weite Teile des Hamburger Hafens und der angrenzenden Stadtgebiete. Die Maßnahme gilt an den folgenden Veranstaltungstagen:
Freitag, 12. September 2025, 14:00 Uhr bis ca. 24:00 Uhr
Samstag, 13. September 2025, 11:00 Uhr bis ca. 24:00 Uhr
Sonntag, 14. September 2025, 11:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr
Drohnenflüge strikt untersagt – Genehmigung wird nicht erteilt
In diesem Zeitraum ist jeglicher Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen (ULS), insbesondere Drohnen, über oder innerhalb eines seitlichen Abstands von 100 Metern zum Einsatzraum ohne ausdrückliche Genehmigung der Einsatzleitung untersagt.
Die Zustimmung wird laut Verfügung grundsätzlich nicht erteilt.
Ziel der Maßnahme ist der Schutz der zahlreichen Besucherinnen und Besucher sowie der sicheren Durchführung der polizeilichen und behördlichen Einsätze während der Großveranstaltung.
Geografischer Umfang des Einsatzraums
Der festgelegte Einsatzraum wird wie folgt beschrieben: „Vom Lotsenhöft eine gerade Linie über die Norderelbe bis zur Einmündung Große
Elbstraße/ De Voß-Straße - Nördlich der Großen Elbstraße in Richtung Osten bis zur Straße
St. Pauli Fischmarkt unterhalb der Einmündung Breite Straße/ Pepermölenbek - nördlich in
Richtung Osten entlang der Straße St. Pauli Fischmarkt – St. Pauli Hafenstraße bis zur
westlichen Grünfläche an der Helgoländer Allee - westlich der o.g. Grünfläche in Richtung
Norden bis zur Kersten-Miles-Brücke - die Kersten-Miles-Brücke bis zum Alfred-Wegener-
Weg und nördlich entlang des Paula-Karpinski-Platzes - von der Nordostecke des Paula-
Karpinski-Platzes eine direkte Linie bis zu der Einmündung Hafentor/ Bei den St. Pauli
Landungsbrücken - nördlich Johannisbollwerk in Richtung Osten - nördlich Vorsetzen in
Richtung Osten - nördlich Baumwall bis zur östlichen Niederbaumbrücke - östlich entlang der
Niederbaumbrücke - östlich entlang der Straße Am Sandtorkai bis zur Mahatma-Gandhi-
Brücke - östlich entlang der Mahatma-Gandhi-Brücke bis zur südwestlichen Spitze des
Gebäudes Am Kaiserkai Hausnummer 62 - östlich entlang des Platzes der Deutschen
Einheit bis zu dessen Südostspitze - von dort eine gerade Linie über die Einfahrt des
Grasbrookhafen bis zum Strandhöft - östlich entlang des Strandkai - östlich entlang des
Chicagokai bis zur Südostspitze des Überseequartier - von dort eine gerade Verbindung
über die Norderelbe bis zum Veddelhöft - in westlicher Verlängerung über die Einfahrt
Moldauhafen und entlang des Ufers bis Krahnhöft - westwärts bis Amerikahöft - von dort in
gerade Linie bis zur nordwestlichen Ecke der Einfahrt zum Südwesthafen - westlich entlang
der Kaikante bis zur nordöstlichen Ecke der Einfahrt zum Steinwerder Hafen - von dort in
direkter Verbindung zum Ostende des Arningkai - westlich entlang des Arningkai bis zur
nordöstlichen Ecke der Einfahrt zum nördl. Reiherstieg - von dort eine gerade Verbindung
über den Reiherstieg bis zur nordwestlichen Spitze der Einfahrt in den nördlichen Reiherstieg
- westwärts entlang des Elbufers bis zum Guanofleet - südlich entlang des Guanofleet –
westwärts am südl. Norderelbufer zwischen Guanofleet und Fährkanal unter Einbezug des
Parkplatzes Theater im Hafen - westwärts über die Einfahrt des Fährkanals bis zur
Nordostecke des Bornsteinplatz - Norderelbufer zwischen der Ostspitze des
Bornsteinplatzes, unter Einbezug des Selbigen, bis zum Wendemuthkai - Wendemuthkai bis
Lotsenhöft“
Rechtliche Grundlage und Konsequenzen bei Verstößen
Diese Maßnahme basiert auf der Luftverkehrsordnung (§21h Abs. 3 Nr. 11 LuftVO) in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947. Verstöße gegen diese Regelung stellen eine Ordnungswidrigkeit nach §58 Abs. 1 Nr. 10 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) dar und können mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden.
Hinweise für Besucher und Drohnenbetreiber
Alle Besuchenden, Fotografinnen und Fotografen sowie Drohnenpilotinnen und -piloten werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Luftraum über dem Veranstaltungsgebiet gesperrt ist. Auch spontane oder private Drohnenflüge, selbst mit kleiner Reichweite oder in niedriger Höhe, sind nicht erlaubt.
Die Polizei wird während der Veranstaltung verstärkt kontrollieren. Drohnenstarts in unmittelbarer Nähe des Einsatzraums können zur Sicherstellung des Fluggeräts sowie zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens führen.
Bitte beachten Sie die aktuellen Hinweise der Polizei Hamburg während der „Hamburg Cruise Days“ und helfen Sie mit, die Sicherheit aller Teilnehmenden zu gewährleisten.
Verkehrsmeldung anlässlich der „Hamburg Cruise Days 2025
Anlässlich der 10. Hamburg Cruise Days werden im Bereich des Hafenrandes diverse, teils temporäre Verkehrssperrungen eingerichtet. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.
Ab Freitagnachmittag beginnen entlang der Elbpromenade die „Hamburg Cruise Days“. Der Veranstalter rechnet mit insgesamt bis zu 250.000 Besucherinnen und Besuchern.
Erste Sperrungen auf der nördlichen Fläche vor den St. Pauli Landungsbrücken werden bereits ab Mittwoch, dem 10.09.2025 um 20:00 Uhr eingerichtet. Tags darauf am Donnerstag, dem
11.09.2025 ab 08:00 Uhr wird die gesamte Platzfläche östlich des alten Elbtunnels vor den St. Pauli Landungsbrücken für den Aufbau gesperrt.
Weiterhin werden ab Mittwoch, dem 10.09.2025 um 08:00 Uhr sämtliche Parkplätze unterhalb des Bahnviadukts an den Straßen Johannisbollwerk und Vorsetzen bis zum Abschluss der Abbauarbeiten am 15.09.2025 um 15:00 Uhr gesperrt.
Zu den Veranstaltungszeiten wird die Zufahrt zur Hafencity über die südliche Niederbaumbrücke und den westlichen Teil der Kehrwiederspitze gesperrt. Weitere Sperrungen könnten je nach Besucheraufkommen anlassbezogen eingerichtet werden.
Verkehrsteilnehmenden, die aus westlicher Richtung in die Hafencity fahren möchten, wird empfohlen, von der Willy-Brandt-Straße die Zufahrten über die Brooksbrücke, die Kornhausbrücke oder die Oberbaumbrücke zu nutzen.
Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbeeinträchtigungen bittet die Polizei, soweit möglich, auf den schienengebundenen ÖPNV auszuweichen oder per Fahrrad bzw. zu Fuß anzureisen. Alle anderen Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die Bereiche weiträumig zu umfahren.
Detaillierte Informationen stellt der Veranstalter unter: www.hamburgcruisedays.de zur Verfügung. Weiterhin haben die Organisatoren während der Veranstaltungszeiträume unter: 040 410 095 25 eine Info-Hotline geschaltet.
Fragen zum ÖPNV beantworten der HVV unter der: 040-19449 sowie die VHH unter: 040-72594800.