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Bilanz eines hamburgweiten Schwerpunkteinsatzes

Am 8. Juni fand im Rahmen der Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ – ein hamburgweiter Schwerpunkteinsatzes zur Bekämpfung von Rotlichtverstößen,Ablenkung und Unachtsamkeit statt.

Im Zuge der Kampagne „Mobil. Aber sicher!“ führte die Polizei Hamburg gestern unter der Leitung der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) einen Schwerpunkteinsatz durch. Dabei lag der Fokus der über 130 Einsatzkräfte auf der Missachtung von roten Ampeln, aber auch der Ablenkungen und Unachtsamkeit der Verkehrsteilnehmenden. Bei den stationären und mobilen Kontrollen wurden insgesamt 482 Fahrzeuge und 556 Personen überprüft.

Im Einzelnen kam es zu folgenden Verstößen:

Straftaten

  • 5 x Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • 3 x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
  • 2 x Kraftfahrzeugsteuerverstoß

Ordnungswidrigkeiten

  • 3 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen
  • 157 x Rotlichtverstoß Kfz-Fahrende
  • 96 x Rotlichtverstoß Fahrradfahrende
  • 154 x verbotswidrige Handynutzung von Kfz-Fahrenden
  • 52 x verbotswidrige Handynutzung von Fahrradfahrenden
  • 36 x verbotswidriges Abbiegen oder Wenden
  • 40 x verbotswidriges Parken von Kfz-Fahrenden
  • 18 x Missachtung Anschnallpflicht
  • 65 x sonstige Ordnungswidrigkeiten
  • 3 x mangelhafte Ladungssicherung bei Schwerlastfahrzeugen
  • 2 x Missachtung der Lenk- und Ruhezeiten von Lkw-Fahrenden

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte 19 Mängelmeldungen aufgrund nicht mitgeführter Dokumente oder nach festgestellten Fahrzeugmängeln aus. Die Verkehrserziehungs- und Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6) flankierte den Einsatz mit einem Informationsstand am Theodor-Heuss-Platz sowie am Gänsemarkt. Dabei wurden über 70 Bürgergespräche mit zu Fuß Gehenden, Fahrradfahrenden und Nutzenden von E-Scootern geführt und Informationsmaterialien an zahlreiche Interessierte ausgehändigt.

Darüber hinaus kam es zu folgenden Besonderheiten:

Polizisten fiel in der Lübecker Straße zunächst ein Autofahrer auf, der während der Fahrt verbotswidrig sein Mobiltelefon bediente. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle drang aus dem Fahrzeuginneren deutlich Marihuanageruch. Bei der sich anschließenden Durchsuchung des Autos fanden die Beamten im Beifahrerfußraum eine Tasche mit insgesamt über 80 Gramm Marihuana und Haschisch auf und stellten es sicher. Darüber hinaus ergaben sich Hinweise, dass der Fahrer sein Auto unter dem Einfluss von Drogen geführt hatte. Ein positiver Drogenvortest bestätigt den Verdacht der Beamten, die gegen den 30-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiteten.

Im Holzmühlenstieg hielten die Beamten ursprünglich einen Autofahrer an, der das Rotlicht einer Ampel missachtete. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle händigte er den Polizisten Dokumente aus, die offensichtlich gefälscht worden waren und somit der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorlag. Des Weiteren lagen gegen ihn drei Haftbefehle vor, die die Einsatzkräfte noch vor Ort vollstreckten. Die Ermittlungen dauern an.

Zur stetigen Erhöhung der Verkehrssicherheit bleibt die Polizei Hamburg ihrer Linie, die aus Aufklärung und erfolgreicher Präventionsarbeit, aber auch der konsequenten Ahndung von Verstößen besteht, weiterhin treu und setzt die Kampagne „Mobil! Aber sicher!“ wie angekündigt fort.