Sie lesen den Originaltext

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Verdächtige WhatsApp Nachrichten

Betrügerischen Nachrichten über Messengerdienste werden per SMS vorbereitet.

Telefonbetrug zum Nachteil von Senioren, wie z.B. sogenannte Schockanrufe, reichen kriminellen Banden nicht mehr aus. Ziel sind nun auch jüngere Erwachsene. Falsche Nachrichten angeblicher Verwandter auf dem Smartphone erreichen Erwachsene ab etwa 30 Jahren.

Von einer unbekannten Rufnummer erhalten Sie eine Textnachricht per SMS

Der Inhalt der Nachricht ist immer ähnlich, z.B.:

„Hallo Mama/Papa. Mein Handy ist weg. Dies ist meine neue Nummer. Die kannst Du gleich einspeichern. Schick mir gleich eine Nachricht per WhatsApp an meine neue Nummer … +49178….“

Oder Sie erhalten gleich eine Nachricht über einen Messengerdienst, wie z.B. WhatsApp:

„Hallo Mama, ich habe mein Handy verloren und schreibe dir von meiner neuen Nummer. Kannst du mir helfen? Ich habe ein Problem: Mit dem neuen Handy kann ich mich noch nicht in meinem Onlinekonto anmelden. Ich muss aber dringend eine Rechnung bezahlen. Kannst du das bitte für mich übernehmen? Ich zahle dir das Geld dann natürlich zurück, sobald möglich. Hier die IBAN…“

In beiden Fällen werden Sie letztlich über den Messengerdienst aufgefordert eine Überweisung durchzuführen.

Möchten Sie die Person zurückrufen, geht niemand ran – der Kontakt und die Bitte, Geld zu überweisen, erfolgt ausschließlich über den Messengerdienst.

Sollten Sie Geld überwiesen haben, werden Sie häufig um Zahlung weiterer Rechnungen gebeten, weil das Banking angeblich immer noch nicht funktioniert.

Einziges Ziel der Betrüger ist, die geforderte(-n) Überweisung(-en) zu erhalten.

Ihre Polizei rät:

  • Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit. Stellen Sie Fragen, die nur Ihr Angehöriger beantworten kann.
  • Kontaktieren Sie den angeblichen Verwandten über die altbekannten Kontakte. Übernehmen Sie keine neuen Telefonnummern ungeprüft in Ihre Kontaktliste.
  • Blockieren Sie unbekannte, verdächtige Kontakte.
  • Sprechen Sie ggf. mit anderen engen Verwandten, z.B. den Eltern oder Geschwistern. Vermutlich können die Ihnen mitteilen, ob da wirklich ein Handy verloren wurde.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Überweisen Sie nichts, bevor Sie mit Ihrem Angehörigen nicht gesprochen haben.
  • Sie haben bereits Geld überwiesen? Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank/Ihre Sparkasse. Vielleicht lässt sich die Überweisung noch anhalten.
  • Sollten Sie auf die Masche hereingefallen sein, so erstatten Sie Anzeige bei Ihrer Polizei.

Weiterführende Informationen:

https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/messenger-betrug-die-gefahr-durch-gefaelschte-freunde-oder-familienkontakte.html