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Alles unter Dach und Fach

Zwischen Hebebühnen, Werkzeugwagen und Einsatzfahrzeugen fand gestern etwas ganz Besonderes statt: Im Beisein von Polizeipräsident Falk Schnabel wurde der Übergang des LBV in den Fuhrpark der Polizei Hamburg offiziell gefeiert. Im Zuge dieser Umstrukturierung werden der Technische Betriebsdienst (TBD/LPV 22) und der Fahrzeugservice zusammengeführt.

Strukturell ist die neue Einheit bereits seit Beginn des Jahres Realität - doch die Feierstunde setzte nun ein sichtbares und spürbares Zeichen für alle Beteiligten. Ein Zeichen dafür, dass zusammengewachsen ist, was lange zusammengehört.

Die Vorteile der Zusammenführung liegen auf der Hand: Der technische Betriebsdienst wird nun zentral gesteuert. Die bisherige räumliche Trennung gehört der Vergangenheit an und damit auch viele Umwege.

Absprachen laufen direkter, Telefonate sind oft nicht mehr nötig, Arbeitswege sind kürzer. Gerade bei einem hohen Fahrzeugaufkommen macht sich das bemerkbar: Fahrzeuge können schneller bearbeitet, Engpässe flexibler aufgefangen werden.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie bedeutend der Aufgabenbereich ist:

Allein im Jahr 2025 verzeichnete die Werkstatt 2.478 Kontakte, davon 2.051 Polizeikontakte. Neben Polizeifahrzeugen betreute die LBV bislang auch Fahrzeuge der Bezirke - darunter etwa Bauhöfe oder universitäre Einrichtungen. Wartung, Inspektion und Pflege dieser Fahrzeuge sind nun ebenfalls unter dem Dach des Fuhrparks gebündelt.

Rund 17 Mitarbeitende der LBV sind im Zuge der Zusammenlegung mit in die neue Struktur gewechselt. Für viele bedeutet das eine große Veränderung im Arbeitsalltag - organisatorisch, räumlich und auch menschlich.

Die Umstrukturierung hat insgesamt etwa drei Jahre in Anspruch genommen. Ein langer Weg, der nun sichtbar Früchte trägt: Es entsteht ein neues Wir-Gefühl, getragen von gemeinsamer Verantwortung, kurzen Wegen und dem Ziel, Abläufe weiter zu verbessern.

Gestern wurde damit nicht nur ein organisatorischer Schritt gefeiert - sondern vor allem ein gemeinsamer Neuanfang.

 

Susanne Binnewies, PÖA 2