Internationale Strafverfolgungsbehörden sind gemeinsam gegen die Cybercrime-Gruppierung „KillSec“ vorgegangen. Im Rahmen der Operation wurden von der Gruppierung genutzte Serverstrukturen und eine Leak-Seite unter polizeiliche Kontrolle gebracht, umfangreiche Datenbestände gesichert sowie mehrere Tatverdächtige festgenommen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand werden der Gruppierung rund 1.000 mutmaßliche Cyberangriffe weltweit zugerechnet. Mindestens 70 Fälle weisen einen Bezug zu Deutschland auf, davon derzeit 18 mit Bezug zu Hamburg. Die weiteren Auswertungen der sichergestellten Daten und Beweismittel dauern an.
Die Operation wurde vom Landeskriminalamt Hamburg und der Staatsanwaltschaft Hamburg geleitet. Beteiligt waren zahlreiche europäische und internationale Partnerbehörden sowie Europol und Eurojust.
Weitere Informationen finden Sie in den Pressemitteilungen der beteiligten Behörden.