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15. Hamburger DIS-Woche (Drogen im Straßenverkehr)

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Bild Ergebnis der Dis-Woche

Die Hamburger Polizei hat im Rahmen der 15. DIS-Woche mit Unterstützung von spezialisierten Polizeibeamten aus zehn Bundesländern, Österreich und der Schweiz sowie mit Unterstützung des Zolls, des Amts für Arbeitsschutz, der BVM (Behörde für Verkehr und Mobilität) und Ärzten des Instituts für Rechtsmedizin insgesamt 2.235 Personen und 1.878 Fahrzeuge überprüft.

Am letzten Einsatztag wurden gestern in der stationären Kontrollstelle am St. Pauli Fischmarkt und in mobilen Kontrollen im Hamburger Westen insgesamt 671 Fahrzeuge und 805 Personen überprüft.

Hierbei wurden insgesamt 33 Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Zwei Fahrer standen unter dem Einfluss von Alkohol. Es wurden zehn Führerscheine sichergestellt und 48 Blutprobenentnahmen durchgeführt.

Im Ergebnis wurden an den drei Kontrolltagen insgesamt folgende Verstöße geahndet: 

  • 120 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln 
  • 7 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol 
  • 33 x Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis 
  • 17 x Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz 
  • 6 x Urkundenfälschung 
  • 58 x sonstige Straftaten 
  • 24 x missbräuchliche Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt 
  • 62 x sonstige Ordnungswidrigkeiten

Es wurden 35 Führerscheine beschlagnahmt und 125 Blutprobenentnahmen durchgeführt.

Ulf Schröder, Leiter der Verkehrsdirektion zur 15. DIS-Woche:

"Der Konsum von berauschenden Mitteln führt zur Enthemmung und einer erhöhten Risikobereitschaft durch Überschätzung der eigenen Fähigkeiten - eine verhängnisvolle Kombination für die Teilnahme am Straßenverkehr, denn wer unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere!

Die zahlreichen Verkehrskontrollen und eingeleiteten Verfahren der letzten drei Tage zeigen, dass wir unser Engagement zur Bekämpfung von Fahruntüchtigkeit und deren schwerwiegenden Folgen, u.a. durch den Einsatz unserer speziell geschulten Beamten, konsequent fortsetzen werden."