Polizei Hamburg

© Polizei Hamburg

Sie lesen den Originaltext

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in leichte Sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in leichter Sprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an einer Übersetzung in Gebärden­sprache. Derzeit können wir Ihnen den Artikel leider nicht in Gebärdensprache anbieten. Wir bemühen uns aber das Angebot zu erweitern.

Abgetaucht und Aufgeräumt:

Polizei, Feuerwehr, DLRG und Stadtreinigung machen den Isebekkanal blitzeblank!

Wer gestern zufällig am Isebekkanal in Eimsbüttel vorbeispazierte, rieb sich vermutlich verwundert die Augen: Taucherinnen und Taucher in voller Montur, zwei Polizeiboote, jede Menge Action am und im Wasser – und das alles unter dem Motto „Hamburg räumt auf!“ 2026. Mit dabei: die Tauchgruppen der Polizei Hamburg, der Feuerwehr und der DLRG. Und natürlich jede Menge Müll, der sich im Laufe der Jahre im Kanal angesammelt hatte – aber nicht mehr lange!

Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Holger Lange, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg, die Veranstaltung und begrüßte die versammelten Heldinnen und Helden in Neopren sowie zahlreiche Medienvertreterinnen und -vertreter. Gleich darauf übernahm Jens Lodahl, Regionalleiter des PK 23, das Wort und appellierte an die Hamburgerinnen und Hamburger: „Müll sollte stets fachgerecht, nicht aber in unseren Gewässern entsorgt werden.“.

Aufgrund der niedrigen Wassertemperatur von 2°C und Eisschollen, die zunächst verschoben werden mussten, befanden sich die Tauchkräfte zu diesem Zeitpunkt an Land. Gemeinsam schickten Holger Lange und Jens Lodahl die Tauchenden sodann mit einem symbolischen Startschuss auf Schatzsuche der besonderen Art. 



Und was da alles ans Tageslicht kam! Unter den Fundstücken befanden sich: 

• 9 Fahrräder

• 3 Laptops

• 2 E-Scooter

• 2 Einkaufswagen

• 2 Tannenbäume

• 1 VHS-Rekorder 

• 1 Reifen

 

Der Isebekkanal hatte also einiges zu bieten.

Während die Taucherinnen und Taucher der Polizei, Feuerwehr und DLRG abtauchten, standen die Mitarbeitenden der Stadtreinigung bereit, um die Fundstücke fachgerecht zu entsorgen bzw. für die polizeiliche Sachbearbeitung zu sammeln. Teamwork vom Feinsten – und das alles bei bestem Hamburger Frühlingswetter.

 

Nach der Tauch-Action war der Kanal ein gutes Stück sauberer und die Stimmung an Land bestens. 

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten – besonders an unsere Taucherinnen und Taucher, die sich mutig in die Fluten gestürzt haben. Und natürlich an die Stadtreinigung, die den Müllberg souverän in den Griff bekam. Hamburg räumt auf? Aber sowas von!

Bis zum nächsten Tauchgang – und immer eine Handbreit sauberes Wasser unterm Kiel!

 

Katharina Dehn, PÖA 2