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10 Stadien, 10 Städte, 51 Spiele, …

Die Vorbereitungen in der Polizei Hamburg liefen bereits seit über zwei Jahren – heute ist es nun soweit: Anpfiff für die UEFA EURO 2024 in Deutschland.

Eine Großveranstaltung in diesem Ausmaß bedarf einer aufwendigen Organisationsstruktur.
Mit den Erfahrungen aus der WM 2006 im Rucksack hat sich Hamburg gut aufgestellt.

Einige Unterschiede gibt es aber doch, diese zeigen sich nicht nur in dem Host City Operation Center (HCOC) in der Behörde für Inneres und Sport oder einer Neuauflage des ehemaligen Fanfests auf dem HGF: der FanZone.

In Hamburg liegt die Verantwortung übergeordnet bei der Projektleitung EURO 2024 in der BIS im Landessportamt. Von hier aus gliedert sich die Struktur in verschiedene Arbeitskreise. Polizeilich gesehen ist der Arbeitskreis (AK) Sicherheit von Bedeutung. Dieser ist bei A 4, der Abteilung für Öffentliche Sicherheit in der BIS, angegliedert und wird von der Abteilungsleiterin Kathrin Schoul und dem Sicherheitsbeauftragten Eduard Goldade geleitet. Mitglieder dieses AK sind diverse Vertretende verschiedener Behörden, u.a. Polizei, Feuerwehr, Bezirksämter, Bundespolizei etc. Der Part Sicherheit spielt auch im HCOC eine zentrale Rolle.

EM-B
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Auf polizeilicher Seite sind wir gut aufgestellt und die Einsatzkräfte gut vorbereitet – obgleich wir vor einer vierwöchigen Dauerbelastung für die gesamte Polizei Hamburg stehen und an einigen Tagen auch auf Fremdkräfte angewiesen sein werden.
In dem vor über zwei Jahren eingerichteten Vorbereitungsstab EURO 2024 laufen alle Fäden zusammen. Hier werden sämtliche veranstaltungsrelevanten Informationen für unsere Polizei Hamburg verarbeitet, bewertet und an die entsprechenden Stellen weitergeleitet. Der stetige Austausch mit den anderen Spielorten, aber auch mit allen Organisationseinheiten innerhalb der Polizei, ist dabei unverzichtbar.

Die internationalen Rahmenbedingungen sind enorm und die Gegebenheiten in der Stadt bedürfen viel Vorbereitung: die FanZone auf dem HGF, das Volksparkstadion als Austragungsort oder angekündigte Fanmärsche. Für einen Teil der Ereignisse können wir auf Erfahrungen zurückgreifen, teilweise stellen wir uns neuen Herausforderungen wie der Drohnenabwehr beispielsweise und CBRN, also dem Schutz vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren.

Als Polizei Hamburg haben wir also die besten Rahmenbedingungen geschaffen, um unseren Beitrag dafür leisten, dass Hamburg ein erfolgreicher EM-Standort für ein zweites Sommermärchen sein kann.

„United mit Herz und Verstand. Für Sicherheit. Für alle.“

Katharina Dehn, PÖA 2