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Polizeisportlerehrung 2026 in Hamburg

ein Abend voller Energie, Emotionen und Anerkennung Mannschaft des Jahres: Auswahlmannschaft der Frauen im Fußball. Darunter befindet sich auch unsere Hamburger Kollegin Vera Homp.

Gestern war Hamburg Gastgeberin der Polizeisportlerehrung des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK). Dass die Ehrung in diesem Jahr in unserer Hansestadt stattfindet, hat einen besonderen Hintergrund: Traditionell wird die Polizeisportlerehrung immer in dem Bundesland ausgerichtet, das im jeweiligen Jahr auch die Innenministerkonferenz verantwortet. In 2026 fiel diese Rolle auf Hamburg — und damit auch die Ehre, die besten Polizeisportlerinnen und -sportler aus Bund und Ländern willkommen zu heißen.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Behörde für Inneres und Sport gemeinsam mit der Polizei Hamburg im festlichen Ambiente des Hotel Empire Riverside. Rund 100 geladene Gäste aus den Sportbereichen der Bundesländer und der Bundespolizei kamen zusammen, um die herausragenden Leistungen der Polizeisportlerinnen und -sportler aus Bund und Ländern zu feiern.

Schon der Auftakt hatte es in sich: Nach dem Einlass sorgte die Combo des Hamburger Polizeiorchesters für die passende Einstimmung, bevor die Moderatoren die Gäste begrüßten und ein eindrucksvolles Filmintro den Abend eröffnete. In rund 160 Sekunden wurden verschiedene Sportarten in Szene gesetzt – kraftvoll, dynamisch und emotional. Im Mittelpunkt standen dabei die Grundtugenden des Sports: Motivation, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, Ausdauer, Teamgeist, Disziplin, Belastbarkeit, Leiden und Hartnäckigkeit. Ein starker Auftakt, der den Ton für den gesamten Abend setzte – und gleichzeitig die Brücke zur Polizei schlug. Mit dem Übergang zur Begrüßung war klar: Dieser Abend gehört den Sportlerinnen und Sportlern.

Durch das Programm führten Marek Erhardt und Patrick Ittrich – ein Moderationsduo, das mit viel Charme, Leichtigkeit und Professionalität durch den Abend leitete und den Gästen immer wieder das Gefühl gab, ganz nah dran zu sein.

Nach den Grußworten des Senators für Inneres und Sport Andy Grote sowie von Herrn Andreas Sarter (DPSK) und musikalischen Beiträgen der Combo des Polizeiorchesters erwarteten die Gäste die kulinarischen Highlights des Abends. Danach wurde es dann noch einmal besonders stimmungsvoll: Kristina Love brachte mit musikalischen Hits von Tina Turner und Queen – ganz im Stil der Musicalhauptstadt Hamburg – echtes Bühnengefühl in den Saal und sorgte für begeisterten Applaus.

Im zweiten Teil des Abends standen dann die eigentlichen Hauptpersonen im Mittelpunkt: die Polizeisportlerinnen und -sportler. In verschiedenen Kategorien wurden die Plätze drei bis eins ausgezeichnet – sowohl bei den Frauen und Männern mit als auch ohne Förderung. Hinzu kam die Ehrung der Mannschaft des Jahres sowie weitere besondere Auszeichnungen.

Die Platzierungen im Überblick:


Frauen mit Förderung:
Platz 1: Ramona Hofmeister (Snowboard Race)
Platz 2: Jessica Degenhardt (Rennrodeln)
Platz 3: Daniela Maier (Skicross)

© Polizei Hamburg Sportlerinnen mit Förderung, Daniela Maier konnte leider nicht persönlich vor Ort erscheinen. Jan Hohendorf, Polizeisportbeauftragter Bund, hat die Auszeichnung stellvertretend für sie entgegengenommen.

Frauen ohne Förderung:
Platz 1: Lisa Brömmel (Radsport)
Platz 2: Alina Flehmer (Ju-Jutsu)
Platz 3: Leonie Mathe (Schwimmen)

© Polizei Hamburg Sportlerinnen ohne Förderung

Männer mit Förderung:
Platz 1: Francesco Friedrich (Bob)
Platz 2: Fabian Meyer (Ju-Jutsu)
Platz 3: Felix Loch (Rennrodeln)

© Polizei Hamburg Sportler mit Förderung, Francesco Friedrich und Felix Loch konnten leider nicht persönlich vor Ort erscheinen. Christian Breuer, Fachkoordinator Spitzensport Bundespolizei, hat die Auszeichnung stellvertretend für beide entgegengenommen.

Männer ohne Förderung:
Platz 1: Hannes Namberger (Trail- und Ultraläufer)
Platz 2: Peter Lohmann (Triathlon)
Platz 3: Raphael Steinbacher (Thaiboxen)

© Polizei Hamburg Sportler ohne Förderung, Hannes Namberger konnte leider nicht persönlich vor Ort erscheinen. Jan Hohendorf, Polizeisportbeauftragter Bund, hat die Auszeichnung stellvertretend für ihn entgegengenommen.



Mannschaft des Jahres:
Auswahlmannschaft der Frauen im Fußball. Darunter befindet sich auch unsere Hamburger Kollegin Vera Homp.

© Polizei Hamburg

Leistung des Jahres:
Francesco Friedrich

© Polizei Hamburg Leistung des Jahres, Francesco Friedrich konnte leider nicht persönlich vor Ort erscheinen. Christian Breuer, Fachkoordinator Spitzensport Bundespolizei, hat die Auszeichnung stellvertretend für ihn entgegengenommen.

 


Jede Ehrung wurde durch individuell gestaltete Videoclips und einer jeweiligen Laudatio eingeleitet, die die Leistungen der Athletinnen und Athleten noch einmal eindrucksvoll sichtbar machten. Laudatoren waren der Senator für Inneres und Sport, Polizeipräsident Falk Schnabel, Polizeisportbeauftragter der Polizei Hamburg Marc Podlech und Andreas Sarter als Vorsitzender des DPSK. Im Anschluss folgte der persönliche Moment auf der Bühne: die Übergabe der Auszeichnungen und kurze Gespräche mit den Moderatoren, die den sportlichen Werdegang und die Emotionen hinter den Erfolgen in den Mittelpunkt rückten.

© Polizei Hamburg Impressionen des Abends

Ein besonderes Highlight war die Übergabe der Ehrenmedaille der Polizei Hamburg von Falk Schnabel an den ehemaligen Polizeibeamten Jobst Hirscht, welcher sich als herausragender Sprinter auf nationaler und internationaler Ebene einen exzellenten Ruf erworben hat. Seine persönliche Bestzeit über 100 Meter liegt bei 10,25 Sekunden (1972). Nach seiner aktiven Karriere engagierte sich Herr Hirscht bis 2006 als Sportlehrer bei der Polizei Hamburg und trug maßgeblich zur Förderung des Polizeisports und zur Ausbildung des Nachwuchses bei.

Die Ehrung würdigt seine herausragenden sportlichen Erfolge und seinen langjährigen Beitrag zur Stärkung des Polizeisports und des Zusammenhalts innerhalb der Polizei. Als prägende Persönlichkeit des deutschen Sports – unter anderem als ehemaliger Olympiateilnehmer und später als Funktionär – verstand Hirscht es, die Nachwuchssportlerinnen und -sportler zu motivieren und ihnen praxisnahe Ratschläge, in Form von Tipps und Tricks aus seiner aktiven Zeit, mit auf den Weg zu geben. Der begleitende Filmbeitrag griff diesen historischen Bezug auf und rundete das Gespräch atmosphärisch ab. Besonders der Rückblick auf die Olympischen Spiele 1972 verlieh dem Programmpunkt eine besondere Tiefe.

© Polizei Hamburg Jobst Hirsch

Zum Abschluss wurde es mit der musikalischen Darbietung der Nationalhymne durch die Musiker des Polizeiorchester nicht nur emotional, sondern machte auch Vorfreude auf die nächste Polizeisportlerehrung in dem künftigen Gastgeberbundesland Hessen.

Ab 21:30 Uhr ging der Abend schließlich in einen entspannten Ausklang über – mit vielen Gesprächen, Begegnungen und dem guten Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben. Die Polizeisportlerehrung 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist in den Polizeisportlerinnen und -sportlern steckt – und wie sehr diese Leistungen Anerkennung verdienen.

 

Katharina Dehn, PÖA 2