Informationen zur Messerattacke in Barmbek

Aufgrund der Ereignisse in Barmbek vom 28. Juli 2017 wurde eine Sonderkommission eingerichtet, die mit den Ermittlungen betraut ist. Diese werden unter Beteiligung der Mordkommission und des Staatsschutzes geführt.

Informationen zur Messerattacke in Barmbek

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 26-Jährigen, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten geboren wurde. Seine Staatsangehörigkeit ist derzeit noch in Klärung.

Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, wurde sichergestellt.

Bei der getöteten Person handelt es sich um einen 50-jährigen Deutschen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen erlitten eine Frau (50) und vier Männer (64, 57, 56, 19) Messerstichverletzungen. Ein 35-Jähriger wurde nach derzeitigem Stand bei der Überwältigung des Tatverdächtigen verletzt.
Die Verletzungen sind teilweise schwer. Die Personen werden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt.

Zwischenzeitlich steht fest, dass auch eine 29-Jährige im Rahmen des Geschehens leicht verletzt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzte die Frau im Rahmen der Auseinandersetzung zu Boden und zog sich Schürfwunden zu. Zudem erlitt die Frau einen Schock.

Die eingerichtete Soko Barmbek hat unter der Rufnummer 040/4272727 ein Hinweistelefon geschaltet.

Des Weiteren ist ein Hinweisportal für Uploads von Fotos und Videos des Tatgeschehens freigeschaltet worden. Dieses ist unter der Internetadresse https://hh.hinweisportal.de erreichbar.

Weiterhin wird in alle Richtungen ermittelt. Dies schließt Ermittlungen des Staatsschutzes ausdrücklich ein.